TTC Wil: Teilerfolg in der Westschweiz
Tischtennis

TTC Wil: Teilerfolg in der Westschweiz

Nach dem eher harzigen Saisonstart vor drei Wochen holte die erste Mannschaft bei den zwei Auswärtsspielen in der Westschweiz lediglich zwei Punkte. Da der Wiler Teamchef Christian Hotz mit mindestens drei Punkten gerechnet hatte, konnte er mit der Teamleistung nicht vollends zufrieden sein.

6:3-Niederlage gegen Meyrin
Am Samstag spielten die Wiler gegen den CTT Meyrin. Für die Wiler gingen Elia Schmid (A20), Matiss Burgis (A20) sowie Captain Christian Hotz (A20) an die Platte. Im Aufgebot von Meyrin waren Michael O’Driscoll (A20), Andrew Rushton (A20) und David Meads (A19).

Wie erwartet verliefen die ersten Spiele zwischen Meyrin und Wil sehr ausgeglichen. Nachdem Christian Hotz die Wiler mit einem Sieg über David Meads in Führung gebracht hatte, übernahm Meyrin dank Siegen von Rushton gegen Burgis und O’Driscoll gegen Schmid mit 2:1 die Führung. Christian Hotz konnte leider seinen Schwung aus der ersten Partie gegen Rushton nicht mehr gleich nutzen und verlor im vierten Satz gegen seinen ehemaligen Teamkollegen. Dafür revanchierten sich Burgis und Schmid mit je einem 1:3 Sieg gegen Mead und O’Driscoll. Somit war vor dem Doppel wieder alles offen. Die Wiler Doppelpaarung Hotz/Burgis holte zwar einen 2:1- Rückstand in Sätzen wieder auf, musste sich aber im Entscheidungssatz 11:7 geschlagen geben. Die 4:3 Führung der Genfer motivierte Rushton und O’Driscoll sichtlich. Mit ihren zwei deutlichen Siegen über Schmid und Hotz war der Schlusssieg für die Romands beschlossene Sache. Obwohl sich die Wiler von diesem Spiel mehr versprochen und mit wenigstens einem Punkt gerechnet hatten, war es für das ganze Team am Schluss wichtig, sich positiv auf das Spiel vom Sonntag gegen Veyrier vorzubereiten.

Wichtiger Sieg gegen Veyrier
Das Spiel gegen Veyrier stand also am Sonntag auf dem Programm. Hier wollten Schmid, Burgis und Hotz unbedingt beweisen, dass man die Wiler als amtierende Schweizer Meister weiterhin als starke Gegner ernstnehmen sollte. Doch wie bereits am Vortag stand es nach den sechs Einzelpartien 3:3. Der Start der Wiler in die Partie war wiederum schwierig. Sowohl Matiss Burgis als auch Christian Hotz verloren ihr erstes Einzel erst knapp im Entscheidungssatz. Der klare Sieg von Elia Schmid über Nicolas Simonet beruhigte die Situation ein wenig. Dass Burgis auch sein zweites Einzel verlor, damit hatte wohl niemand gerechnet. Umso wichtiger waren der lockere Sieg von Schmid über Saidi und der hart umkämpfte Fünfsatzsieg von Hotz gegen Simonet. Die Doppelpartie wurde also erneut, wie schon am Vortag, zur Schlüsselpartie. Burgis/Hotz machten diesmal alles richtig und holten in einem äusserst spannenden Spiel diesen enorm wichtigen Punkt für die Wiler. Elia Schmid gewann danach auch sein drittes Einzel souverän. Der Doppelsieg an der Seite von Christian Hotz steigerte Burgis’ Selbstvertrauen. Dank seines grossen Kampfgeistes machte Burgis einen 2:0 Rückstand wett und besiegte Nicolas Simonet 5:11 im Entscheidungssatz. Die Freude über diese zwei Punkte war bei den Wilern gross.

Dem Team von Christian Hotz weht in dieser Saison ein etwas rauerer Wind entgegen. Dank dieser zwei Punkte haben die Wiler zwar einen Tabellenplatz gut gemacht, doch allen Wiler Spielern ist klar, dass noch einiges mehr drin liegt und dass Siege hart erkämpft werden müssen.