„Knackige Runde“ bei zwei aus 82: HSG in „extrem starker und ausgeglichener“ Drittliga-Staffel
Handball

„Knackige Runde“ bei zwei aus 82: HSG in „extrem starker und ausgeglichener“ Drittliga-Staffel

Start ist Ende August oder Anfang September

Die Tränen nach dem bitteren wie unnötigen Abstieg aus der 2. Bundesliga sind getrocknet. Nun geht der Blick der HSG Konstanz bereits auf die neue Saison in der 3. Liga, die mit einem neuen Modus und einer sehr starken Staffel für die Gelb-Blauen aufwartet. Der Saisonbeginn wird auf Ende August oder Anfang September terminiert.

 

Nach dem bitteren Gang in Liga drei trotz vier Punkten aus den letzten beiden Spielen und 25 Zählen insgesamt – Lübeck hatte als vierbeste Heimmannschaft der Liga gegen das bis dahin zweitschwächste Auswärtsteam aus Emsdetten am letzten Spieltag überraschend deutlich verloren – fehlte am Ende ein einziger Punkt. Sportlich wird die 3. Liga nun allerdings eine große Herausforderung. Mit Fürstenfeldbruck und der HSG wurden zwei der drei Zweitliga-Absteiger in eine Gruppe einsortiert, dazu Oppenweiler/Backnang, das im Finale der Aufstiegsrunde stand und nur knapp am Aufstieg vorbeischrammte, Pfullingen als Halbfinalist der Aufstiegsrunde sowie der ebenfalls in der Aufstiegsrunde aktive TV Willstätt. Damit sind gleich fünf Mannschaften mit großen Ambitionen in einer Staffel – so viele wie in keiner anderen.

 

„Ich sehe da aber noch mehr starke Teams“, hat Melchert keinen klaren Favoriten ausgemacht und schätzt die Staffel als „knackig“ ein. „Sie ist extrem stark und ausgeglichen“, sagt er. Ein großer Nachteil für seine Mannschaft ist die im Vergleich zu den schon seit einiger Zeit in der Vorbereitung auf die neue Saison befindlichen Drittligisten die eigene kurze Vorbereitungsphase mit neuformierter, sehr junger Mannschaft. Immerhin acht talentierte Neuzugänge gilt es zu integrieren. Nach der intensiven letzten Spielzeit startet die HSG erst in zwei Wochen in die Vorbereitung und wird somit gerade zu Beginn der neuen Spielzeit in Sachen Abstimmung und Zusammenspiel im Nachteil sein. „Aber“, so Melchert, „wir werden richtig Gas geben und haben ein straffes Programm geplant. Wir müssen uns schnell finden, bekommen aber gute Handballer dazu. Dann ist das auch möglich.“

 

Neuer Modus

 

Der neue Modus lässt im Rennen der durch vermehrten Aufstieg am grünen Tisch in den letzten beiden Jahren in Verbindung mit dem Verzicht auf Absteiger auf 82 Mannschaften angewachsenen Liga auch einige Unwägbarkeiten offen. Zwei aus 82 lautet die Losung im Kampf um die Plätze für die 2. Bundesliga. Zunächst wird in einer Vorrunde in zwei Staffeln à elf und fünf Staffeln à zwölf Mannschaften im Modus Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückrunde gespielt. Die Teams auf den Plätzen 1 und 2 jeder Staffel ziehen in die Aufstiegsrunde ein; sofern eine nicht aufstiegsberechtigte Mannschaft Platz 1 oder 2 belegt, kann Platz 3 dieser Staffel an der Aufstiegsrunde teilnehmen. Die sich anschließende Aufstiegsrunde wird in zwei Gruppen à sieben Mannschaften in einer Einfachrunde ausgespielt. Platz 1 und 2 der beiden Gruppen spielen Anfang Juni 2022 „Überkreuz“ die beiden Aufsteiger aus.

 

Die Dritt- bis Sechstplatzierten können an einer freiwilligen Ligapokal-Runde teilnehmen. Um den Klassenverbleib kämpfen die Teams auf den Plätzen 7 bis 11 bzw. 12 jeder Staffel. Die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen. Es werden fünf Gruppen à sechs und zwei Gruppen à fünf Mannschaften gebildet. Die Teams auf Platz 1 und 2 dieser Gruppen verbleiben in der 3. Liga. 26 Teams steigen in die Oberligabereiche ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke der 3. Liga von 69 Mannschaften erreicht wird. Vor der Pandemie lag die Regelstärke bei 64 Mannschaften.

 

Die Staffel der HSG Konstanz im Überblick

 

·        HBW Balingen-Weilstetten II

·        HC Oppenweiler/Backnang

·        HSG Konstanz

·        SV Salamander Kornwestheim

·        TSG Söflingen

·        TSV Blaustein

·        TSV Neuhausen/Filder

·        TuS Fürstenfeldbruck

·        TV Plochingen

·        TV Willstätt

·        VfL Günzburg

·        VfL Pfullingen

 

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