Kann der TSV St. Otmar kontern?
Handball

Kann der TSV St. Otmar kontern?

Nach der Niederlage im ersten Spiel der best-of-five Serie im Viertelfinale der Quickline Handball League wird der TSV St. Otmar alles daran setzen, mit einem Sieg den Ausgleich zum 1:1 zu schaffen.

Bevor am Mittwoch der Anpfiff zum zweiten Playoff-Viertelfinalspiel erfolgt, wird der TSV St. Otmar fünf Spieler verabschieden. Simon Bamert, Rares Jurca, Max Höning, Jonas Kindler und Tobias Wetztel werden in der nächsten Saison nicht mehr in schwarz-gelb auflaufen. Leider werden drei dieser Spieler aus Verletzungsgründen nicht auf der Spielerliste erscheinen und somit ihre Mannschaftskollegen nur von aussen unterstützen können. Erfreulicherweise ist aber Max Höning aber wieder einsatzbereit. Bei ihm war man davon ausgegangen, dass seine schwere Handverletzung das Saionaus bedeutet. Er kam jetzt aber erfreulich schnell wieder aufs Spielfeld zurück. Im Gegensatz zum HSC Suhr Aarau kann der TSV St. Otmar also erneut nicht aus dem Vollen schöpfen. Doch die Mannschaft des Trainerduos Zoltan Cordas/Andy Dittert hat gezeigt, dass sie sich auch in dieser Konstellation durchaus auf Augenhöhe mit den Aargauern messen kann. Das erste Spiel der best-of-five Serie war lange ausgeglichen und hätte durchaus auch auf die andere Seite kippen können. Unbestritten ist aber, dass der TSV St. Otmar nach der Niederlage in Aarau bereits unter Druck steht. Sollte das Heimspiel verloren gehen, dürfte es extrem schwierig werden, die Serie noch zu gewinnen. Der HSC Suhr Aarau kann viel befreiter aufspielen, zumal er ja den Heimvorteil auf seiner Seite hat, sollte die Serie über die gesamten fünf Spiele gehen. Wie der TSV St. Otmar mit diesem Druck umgehen kann, wird sich zeigen. Auf alle Fälle ist das Team topmotiviert und wird alles geben um den Ausgleich zum 1:1 zu schaffen.