HSG Konstanz vor „packendem Duell zweier Teams, die sich sehr respektieren und hart bekämpfen werden“ gegen Fürstenfeldbruck
Handball

HSG Konstanz vor „packendem Duell zweier Teams, die sich sehr respektieren und hart bekämpfen werden“ gegen Fürstenfeldbruck

Kostenloser Livestream am Sonntag ab 16.30 Uhr auf www.hsgkonstanz.de/livestream

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – TuS Fürstenfeldbruck

(Sonntag, 17 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Live auf www.hsgkonstanz.de/livestream

 

Die Englische Woche findet für die HSG Konstanz ihr großes Finale im Süd-Duell mit dem TuS Fürstenfeldbruck am Sonntag, 17 Uhr, in eigener Halle (ab 16.30 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream). Wie schon im Hinspiel wird die HSG dabei ersatzgeschwächt antreten müssen, während die ebenfalls gebeutelten „Brucker“ zumindest spielfrei am Mittwoch waren und ausgeruht in das wichtige Duell gehen können.

 

Vor den Toren Münchens läuft die Vorbereitung auf die HSG seit einer Woche. Die Konstanzer stiegen am Donnerstagmorgen erst einmal aus dem Mannschaftbus und mussten die 19:25-Niederlage beim TV Hüttenberg verdauen, bei der ab der 40. Minute aufgrund fehlender Alternativen die Kräfte ausgingen. So ruhen – wahrscheinlich bis kurz vor Spielbeginn – die Hoffnungen darauf, dass die medizinische Abteilung wie schon am letzten Wochenende noch einmal zaubert und den einen oder anderen Verletzten doch noch einsatzbereit bekommt. So böten sich Daniel Eblen wieder mehr Wechseloptionen in einem sicher erneut intensiven Schlagabtausch als das zuletzt der Fall war. „Wir müssen zusehen, am Sonntag eine schlagkräftige Truppe hinzubekommen“, sagt er mit weiteren Sorgenfalten auf der Stirn. Die bilden sich bei ihm auch bei der Erinnerung an das Hinspiel ab. Zwar hatte der inzwischen seit Wochen außer Gefecht gesetzte Topscorer Tom Wolf in letzter Sekunde nur die Latte getroffen, jene Latte, die auch schon für das Nicht-Tor des Jahrhunderts gesorgt hatte, doch vor allem in den ersten 15 Minuten hatten sich die Gelb-Blauen sehr schwach präsentiert. „Da waren wir körperlich und geistig schon gar nicht anwesend“, sagt der 46-Jährige. „Wenn man sich das heute ansieht“, fährt er fort und bricht dann mit einem langgezogenen „puuuh“ ab. Dazu soll es nun im nächsten Duell um Big Points im Kampf um den Klassenerhalt auf gar keinen Fall kommen. Denn „wir wissen, wie schwer das werden wird“, prognostiziert er.

 

Dafür steht nicht nur die unorthodoxe Spielweise in der extrem offensiven 3:2:1-Deckung die gerne schon auf Höhe der Mittellinie jeglichen Spielfluss unterbinden soll, sondern auch die hohe Qualität beim Gegner. Gegen Tabellenführer Hamburg hatte Fürstenfeldbruck gewonnen, gegen Gummersbach ebenso, gegen Lübbecke fehlte nur ein Tor. Dieses Schicksal ereilte den Aufsteiger, der sich bislang toll präsentiert und viel Respekt erarbeitet hat, in zehn Spielen, die Spitz auf Knopf standen. Lediglich und ausgerechnet beim knappen 26:25 gegen die HSG und beim Remis in Rimpar konnte sich das Team des frischgebackenen A-Lizenzinhabers Martin Wild in den ganz engen Partien belohnen. Der Spiritus Rector in einem eingespielten, ausgeglichen besetzten Team ist der mit Abstand beste Vorlagengeber der 2. Bundesliga, Falk Kolodziey, der schon 108 Mal auflegte und selbst 145 Mal erfolgreich war. Damit ist der in Balingen schon in der 1. Bundesliga und lange Jahre in Liga zwei in Saarlouis aktive Mittelmann „ein absoluter Topmann der Liga“, lobt Eblen. Er war es, der den Siegtreffer im Hinspiel markiert hatte. So geht der HSG-Coach von einem „anstrengenden, fordernden“ Spiel aus. „Wir müssen von Anfang an wach und präsent sein und den schmalen Grat zwischen technische Fehler im Rahmen halten und aktiv Handball spielen hinbekommen. Bruck hat für das, was sie geleistet haben, sicher zu wenige Punkte geholt.“ In Konstanz jedoch sollen aus seiner Sicht keine dazukommen.

 

Gästetrainer Wild stellt sich auf ein „wieder packendes Duell zweier Mannschaften, die sich sehr respektieren und gleichzeitig an diesem Tag hart bekämpfen werden“ ein. „Ich schließe nicht aus, dass es wieder ein Spiel geben könnte, das lange in Erinnerung bleiben wird. Konstanz beeindruckt mich mit seiner mannschaftlichen Geschlossenheit und seiner Kampfkraft. Es gibt schon einige Parallelen zwischen den beiden Teams.“ Zuletzt meint der 42-Jährige, der die A-Lizenzprüfung vor wenigen Tagen zusammen mit Michel Abt von den Rhein-Neckar Löwen als Jahrgangsbester abgelegt hatte: „Ich glaube, dass sich Zweitliga-Handball in Konstanz dauerhaft etablieren wird.“ Die Revanche für das Hinspiel wäre dabei ein immens wichtiger Schritt.

 

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