HSG Konstanz mit dem letzten Aufgebot gegen den Tabellenfünften Lübeck
Handball

HSG Konstanz mit dem letzten Aufgebot gegen den Tabellenfünften Lübeck

Kostenloser Livestream ab 19.30 Uhr auf www.hsgkonstanz.de/livestream

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – VfL Lübeck-Schwartau

(Freitag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Live auf www.hsgkonstanz.de/livestream

 

Nach einem spielfreien Wochenende startet für die HSG Konstanz mit dem Heimspiel am Freitag, 20 Uhr, (ab 19.30 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream) gegen die Spitzenmannschaft des VfL Lübeck-Schwartau der Endspurt mit den letzten neuen Begegnungen im Kampf um den Verbleib in der 2. Bundesliga.

 

Drei Auswärtsspiele in Folge ist die HSG Konstanz ungeschlagen und konnte je einen Punkt aus Hamm, Ferndorf und Aue entführen. Danach wurde der Lauf der guten Auftritte durch eine kurze Verschnaufpause unterbrochen. „Einerseits“, findet Trainer Daniel Eblen, „wäre es schön gewesen, jetzt dranzubleiben. Auf der anderen Seite hatten wir einige Spieler, die auf dem Zahnfleisch gingen. Es war aber auch nicht so, dass ich mich in den Sessel gesetzt hätte und durchgeatmet habe.“ Damit verweist er auf den durch Verletzungen verkleinerten Kader, in dem jedoch die ganz junge Garde mit frechen und guten Auftritten richtig auf sich aufmerksam gemacht hatte. Besserung in Sachen Kader ist aber auch nach der Spielpause nicht in Sicht. Stattdessen wird die HSG wohl mit dem letzten Aufgebot und aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen weiter geschrumpftem verfügbarem Personal in das Kräftemessen mit dem Favoriten gehen müssen.

 

Der Tabellenfünfte von der Ostseeküste konnte seine Verletzungssorgen auf der Torwart-Position mit dem Ausfall von Dennis Klockmann durch die Verpflichtung von Julian Borchert von Schalksmühle kompensieren. Der Keeper, der schon über reichlich Zweitliga-Erfahrung beim TuSEM Essen verfügt, mit dem er letzte Saison in die 1. Bundesliga aufgestiegen war, wird in Konstanz voraussichtlich sein Debüt im Dress des VfL feiern. Das letzte Heimspiel der Konstanzer liegt dabei schon vier Wochen zurück und ist nicht mit den besten Erinnerungen verbunden. Eigentlich gut gespielt, aber „die Bälle nicht zusammengebracht“, blickt Eblen zurück. „Das hat uns allerdings einen Kick gegeben“, fügt der 46-Jährige an. Seitdem präsentierte sich seine junge Mannschaft trotz aller Rückschläge sehr entschlossen, sehr leidenschaftlich und sehr mutig. Eblen: „Wir waren auch ohne Tom und Tim gut bei der Musik dabei. Die, die eingesprungen sind, sind mutig drauflosgegangen.“

 

Zusätzlich erwiesen sich die Gelb-Blauen als sehr variabel und konnten je nach Gegner sowohl eine 6:0- als auch eine sehr offensive 3:2:1-Deckung erfolgreich praktizieren. Lübeck beschreibt der Cheftrainer der HSG ebenfalls als sehr variabel. Dafür steht seit Jahren eine gute Deckung mit starken Torhütern. Vor allem seit dieser Spielzeit aber auch ein tolles Offensivspiel, das von den Ideen und der hausragenden Klasse und Kreativität des schwedischen Spielmachers Julius Lindskog Andersson lebt, der in er letzten Saison von den Trainern und Managern der 2. Bundesliga zum „MVP“, dem wertvollsten Spieler der Liga gewählt wurde. Mit dem niederländischen Nationalspieler Niels Versteijnen kommt viel Wurfgewalt hinzu der schwedische Kreisläufer Carl Löfström gilt als eine echte Kante. Allein diese Achse bringt es schon auf 318 erzielte Tore und steht für die großen Möglichkeiten der Gäste aus Schleswig-Holstein, die als Corona-Hilfe 100.000 Euro von ihrem Bundesland bekamen. „Eine Topmannschaft“, hat Eblen keine Zweifel. „Lübeck hatte teilweise etwas Verletzungs- und Spielpech, sonst wären sie sicher mittendrin im Aufstiegsrennen.“ Angesichts der hohen Qualität im großen Kader des Kontrahenten sagt er: „Es macht keinen Sinn, sich auf einzelne Akteure zu konzentrieren. Wir müssen auf uns sehen und eine stabile Abwehr hinbekommen.“

 

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