Ausbau des Medical Teams bei HSG Konstanz und erstes Testspiel

Ausbau des Medical Teams bei HSG Konstanz und erstes Testspiel

Testspiel-Auftakt am Freitag, 19 Uhr, i der Schänzle-Sporthalle

Knapp zwei Wochen befindet sich Handball-Zweitligist HSG Konstanz wieder in der Vorbereitung auf die neue Saison in der stärksten zweiten Liga der Welt. Eine Zeit, in der intensiv gearbeitet wird. Auf dem Spielfeld, im Kraftraum und auf der Laufbahn. Aber auch hinter den Kulissen an bestmöglichen Strukturen für und um die Mannschaft herum. Am Freitag, 19 Uhr, erwartet die HSG den Drittliga-Aufsteiger SG Köndringen/Teningen zum ersten Testspiel in der Schänzle-Sporthalle. Zuschauer sind herzlich willkommen. Eintritt ist mit der Dauerkarte 22/23 kostenfrei.

Facharzt für Innere Medizin verstärkt medizinisches Team

Die Pause war kurz und die Belastung wurde schnell wieder hochgefahren, dennoch spricht Head Coach Jörg Lützelberger davon, dass er jeden Tag „Bock habe. Ich gehe mit großer Vorfreude in das Training.“ Genauso verhält es sich bei der Mannschaft um den neuen Kapitän Michel Stotz. Hochmotiviert geht es zur Sache. Lützelberger ist zufrieden mit den „großen Entwicklungsschritten“, die er seit seiner Ankunft vor einem Jahr registriert hat. „Wir sind auf einem anderen Level“, so der 37-Jährige. Unter anderem auch, weil zum bestehenden Medizinischen Team um Reha-Trainerin Cleo Oexle, die Physiotherapeuten Heiße Gaißer und Tobias Eblen sowie die Mannschaftsärzte Dr. Tobias Payer und Dr. Kerstin Moll noch Dr. Stephan Scholtes, Facharzt für Innere Medizin, hinzugewonnen werden konnte. Zudem soll verstärkt mit Tools wie Playerdash.app gearbeitet und die mit den Spielern somit noch individueller gearbeitet werden. Für Lützelberger ist es wichtig, die Entwicklung auf allen Ebenen voranzutreiben und besser zu werden. „Wir haben alle den Ehrgeiz, ständig besser zu werden, auch als Trainerteam“, sagt er. Wertvolle Unterstützung bekommt er in jedem Training durch Co-Trainer und Athletiktrainer Vitor Baricelli, Torwart-Trainer Maximilian Wolf sowie den langjährigen Cheftrainer Daniel Eblen.


Neu im Medical-Team: Dr. Stephan Scholtes.

Vier neue Talente müssen integriert werden

Lützelberger weiß um die Herausforderungen im Haifischbecken 2. Handball-Bundesliga. „Es ist eine Ehre, in diesem Teilnehmerfeld dabei zu sein“, betont er und erzählt davon, wie stolz er sei, dass es der HSG nach nur einem Jahr direkt wieder als einem von zwei aus 82 Drittligisten gelungen ist, dorthin zurückzukehren. In Tim Bornhauser, Maximilian Wolf und Joschua Braun muss seine nun noch einmal jünger aufgestellte Mannschaft auf drei langjährige Säulen verzichten. Die vier externen Neuzugänge Luis Foege (20/RR/TVB Stuttgart), Gregor Thomann (30/RA/HBW Balingen-Weilstetten), Sebastian Hutecek (24/RM/HSG Bärnbach/Köflach) und Janis Boieck sowie den nun fitten Spielmacher Christos Erifopoulos gilt es nun in wenigen Wochen neu zu integrieren. Mit mit Lars Michelberger, Joel Mauch, Moritz Ebert, Felix Fehrenbach und Jonas Hadlich gelang zudem gleich fünf weiteren Eigengewächsen aus der eigenen Jugend der Sprung in den Zweitligakader. Auf der Torwart- und Spielmacherposition, zwei zentralen Positionen, haben die Gelb-Blauen mithin eine große Aufgabe zu bewältigen. Mit Ausnahme von Gregor Thomann alles sehr junge, talentierte Spieler, die die nötige Zeit benötigen und bekommen werden. Mit täglich zwei Einheiten werden die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass die HSG erfolgreich bestehen kann. „Das istk ein Sprint, sondern ein Marathon“, weiß der HSG-Coach. 

Erster Test gegen 18 Mal ungeschlagenen Gegner

Über den Ehrgeiz, die Arbeitsweise und den Umgang miteinander ist er sehr erfreut. Die Mannschaft traf nach dem kurzen Urlaub in seinem sehr guten Zustand zum ersten Training und den Tests ein. Lützelberger lacht: „Man hat gesehen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, die die freie Zeit sehr sportlich verbracht hat.“ Bis Freitag wird der Wahl-Lindauer sein Team auf den ersten Test vorbreiten. Dann ist um 19 Uhr der souveräne Drittliga-Aufsteiger SG Köndringen/Teningen zu Gast, der mit 53:7 Punkten wieder dorthin zurückkehrte, wo er als „Drittliga-Dino“ fest zum Inventar gehörte. 18 Spiele in Folge hatte die SG zuletzt gewonnen, ausnahmslos jedes Pflichtspiel im Jahr 2022. Nach den zunächst gesetzten Schwerpunkten im Angriff und ersten Akzenten im Offensivspiel kommt der Test gerade recht. Um sich „zu finden und einzuspielen“, so der ehemalige Bundesligaprofi. Intensität ist in diesem Spiel wichtig, denn nur so sei es möglich zu lernen wie der Nebenmann tickt, sich bewegt und welche Entscheidungen er trifft. „Es passiert gerade viel Spanendes und es macht mir großen Spaß, dabei zu sein. Ich bin glücklich mit der Entscheidung, weiter Trainer dieser Mannschaft zu sein.“ Zumal es für alle bei der HSG Konstanz eine „coole Herausforderung“ ist, wieder in der stärksten zweiten Liga der Welt mit 14 ehemaligen Erstligisten und dem ukrainischen Serienchampion Motor Zaporizhzhia antreten zu dürfen. Mit einem hungrigen, talentierten und äußerst ehrgeizigen Team. Zwar mit weniger Erfahrung als die Konkurrenz, dafür aber ganz viel Herz. Die letzte Saison hat dies eindrucksvoll gezeigt. Diesen Spirit gilt es nun mit in die neue Saison zu nehmen. Angefangen vom ersten Test gegen Köndringen/Teningen. Denn Testspiele gibt es für Lützelberger nicht. Nur Spiele, die er gewinnen möchte.

Der Fahrplan

  • 22.7., 19 Uhr, Testspiel vs. SG Köndringen/Teningen in Konstanz
  • 29.7. bis 30.7. Patrick-Lengler-Cup in Oftersheim und Schwetzingen mit ThSV Eisenach, Rhein-Neckar Löwen II, HG Oftersheim/Schwetzingen und HSG Konstanz
  • 3.8., 17.30 Uhr, Testspiel vs. HC Hard in Hard
  • 5.8., 19 Uhr, Testspiel vs. Pfadi Winterthur in Konstanz
  • 12.8., 19 Uhr, Testspiel vs. Bergischer HC in Hilden
  • 13.8., 18.30 Uhr, Testspiel vs. TuSEM Essen II in Hilden
  • 19.8., 19 Uhr, Testspiel vs. Kadetten Schaffhausen bei Skoda-Cup in Allensbach
  • 27.8., 20 Uhr, DHB-Pokal vs. VfL Gummersbach in Konstanz
  • 3.9., 19.30 Uhr, Saisonstart in der 2. Bundesliga beim HSC 2000 Coburg
  • 10.9., 20 Uhr, Erstes Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen VfL Potsdam

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