Zusätzliche Mittel via „Frauen-Label“
Eishockey

Zusätzliche Mittel via „Frauen-Label“

Die Swiss Women’s Hockey League geht mit einem Pilotprojekt in die neue Saison 2017/2018: Das neu geschaffene „Frauen-Label“ soll – analog dem Männerhockey – initiative Clubs/Teams finanziell unterstützen. Dafür stehen aus dem TV-Vertrag 54‘000 Franken zur Verfügung. Die ersten Gelder sollen bereits in der kommenden Saison ausbezahlt werden.

Die Vertreter der Clubs/Teams der Swiss Women’s Hockey League haben an ihrer Ligaversammlung in Olten die im letzten Dezember beschlossene  Modusänderung um ein Jahr zurückgestellt. Auf die Saison 2018/2019 wird zusätzlich zu den drei bestehenden Ligen A, B und C eine neue Liga zwischen der B- und C-Stufe geschaffen werden, der die besten C-Teams angehören werden. Die SWHL verspricht sich von dieser Massnahme eine verbesserte Konkurrenzsituation und eine dringend notwendige Anpassung an die Niveauunterschiede auf der untersten Stufe. Zudem gehen die Frauen-Verantwortlichen davon aus, dass die neue Liga dem Spielerinnen-Anspruch auf entsprechende Förderung besser entgegenkommt.

Wechsel im Komitee
Neu wird das bisherige Frauenhockey-Gremium in „Frauensport Committee“ umgetauft. Für die nach langjähriger Tätigkeit zurücktretenden Ligaleiter Rolf Henninger (A, B, C ZS und WS) sowie Rolf Flückiger (C OS) werden Erwin Stauffacher als Ligaleiter und Silvio Iten als stellvertretender Ligaleiter sowie Leitung Projekt Girls Teams im Committee Einsitz nehmen. Sie stellen sich zusammen mit den  bisherigen Mitgliedern Laure Aeschimann (Vorsitz), André Weber (Projekte, Cup), Walter Winteler (Protokoll, Unterstützung Cup) und Michael Fischer  (Koordinator der U14- und U16-Auswahlen) an der SIHF-Delegiertenversammlung ins zur Wahl.

Meisterschaftsstart am 16. September
Die Meisterschaft 2017/2018 ist gekennzeichnet durch die rund einmonatige Olympiapause. Sie beginnt für die SWHL A und B am 16. September und dauert bis Ende März. Die A-Teams spielen die 10 Qualifikationsrunden vom 16. September bis 28. Oktober, die Masterround beginnt am 18. November und endet am 20. Januar 2018. In der gleichen Zeitspanne tragen die B-Teams ihre 18 Qualifikationsrunden aus. Im Gegensatz zur A-Meisterschaft spielen die B-Teams während der Olympiapause ihre Playoffs, die in den Finalspielen anfangs März enden.

Neue Teams
Gemäss der provisorischen Gruppeneinteilung werden 46 Teams an der Meisterschaft 2017/2018 teilnehmen, sechs in der SWHL A, 10 in der SWHL B und 30 Teams in vier Gruppen in der SWHL C. Neu dabei sind Schaffhausen, Ambri-Piotta Giovani und Wisle, Für Meyrin, das seine B-Mannschaft zurückgezogen hat, steigt neu Neuchâtel Hockey Academy 1999 als Aufstiegsrundenteilnehmer in die SWHL B auf. Neu werden in der SWHL C vier Gruppen gebildet. Noch nicht sicher ist die weitere Teilnahme der beiden ausländischen Teams aus Lustenau und Chamonix an der Schweizer Meisterschaft.

Provisorische Gruppeneinteilung 2017/2018
SWHL A (6): Bomo Thun, Lugano, Neuchâtel Hockey Academy, Reinach, ZSC Lions, Weinfelden.
SWHL B (10): Bassersdorf, Brandis Ladies, Féminin Lausanne, Fribourg Ladies, GCK Lions, Kreuzlingen-Konstanz, Langenthal, Neuchâtel Hockey Academy 1999 (Aufsteiger), Wil (Aufsteiger),  Zunzgen-Sissach.
SWHL C (OS, 8): Celerina, Engiadina, Eisbären St. Gallen, Kreuzlingen-Konstanz, Lenzerheide-Valbella, Lustenau, Schaffhausen (neu), Weinfelden.
SWHL C (OS/ZS, 8): Ambri-Piotta Giovani (neu), Basel-Kleinhüningen, Dragon Queens, Luzern, Rapperswil-Jona Lady Lakers, Rot-Blau Bern Bümpliz, Sursee, Wallisellen.
SWHL C (ZS/SR, 7): Ajoie, Lyss, Neuchâtel Hockey Academy 1999, St-Imier, Schwarzenburg, Tramelan, Wisle (neu).
SWHL C (SR, 7): Forward Morges, Genéve Futur Hockey, Hockey Féminin 74 Chamonix, La Chaux-de-Fonds, Meyrin, Prilly Panthers, Sierre