Zum Saisonstart gegen den Aufsteiger
Unihockey

Zum Saisonstart gegen den Aufsteiger

Für den HC Rychenberg geht es heute Abend nicht nur um einen erfolgreichen Start in die neue Saison. Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Zug soll auch das eine oder andere Fragezeichen ausgeräumt werden.

Vor einem Jahr strotzte der HC Rychenberg geradezu vor Selbstvertrauen, als die Meisterschaft vor der Türe stand. Vor der heute mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Zug United (19 Uhr, Oberseen) beginnenden Saison 2017/18 ist einiges anders. Etliche Verletzte in der Vorbereitung, die den sonst schon knapp bemessenen Kader ausdünnten, und eine taktische Anpassung, die in den Testspielen noch nicht wie gewünscht sass, haben im Verein Zweifel an der momentanen Leistungsfähigkeit von Rolf Kerns Mannschaft geschürt.

Diese Skepsis möglichst rasch zumindest teilweise auszuräumen, dafür wäre ein Startsieg gegen Zug die geeignete Medizin. Ein leichtes Unterfangen dürfte dies allerdings nicht werden. Zum einen sind Aufsteiger in der Regel anfangs noch berauscht von der errungenen Promotion und damit voller Selbstvertrauen, zum anderen dürften die Innerschweizer der stärkste Neuling seit langer Zeit sein.

Rhyner zurück in Winterthur
Unihockey ist ein Teamsport, und dennoch sticht ein Name aus der Truppe der Zuger heraus: Billy Nilsson. Der 28-jährige Schwede war mit der Reputation eines in der besten Liga seiner Heimat äusserst treffsicheren Stürmers in die Schweiz gekommen, Zur Überraschung der meisten Beobachter in die NLB. Seinem guten Ruf wurde Nilsson auch hierzulande gerecht und gewann in der vergangenen Saison mit siebzig Punkten aus 32 Spielen die Krone des besten Torjägers.

Mit Sandro Poletti und Joona Rantala figurierten zwei weitere Zuger unter den erfolgreichsten zehn. Der junge Finne ist inzwischen freilich Geschichte in der Rohstoffmetropole, genauso wie sein Vater Jarkko. Dieser folgte dem Ruf aus seiner Heimat und wurde Trainer der neu formierten U16-Nationalmannschaft. Dessen Arbeit in Zug soll sein bisheriger Assistent Sascha Rhyner nahtlos weiterführen. In Winterthur ist dieser kein unbeschriebenes Blatt. Rhyner hatte in der Saison 2007/08, nach der vorzeitigen Trennung von Thomas Wetter, interimistisch die Geschicke von Rychenbergs Fanionteam geleitet. Gastgeschenke sind vom inzwischen 43-jährigen Zürcher gleichwohl nicht zu erwarten.