Wigoltingen startet als grosser Favorit in den Cupfinal
Faustball

Wigoltingen startet als grosser Favorit in den Cupfinal

Nur knapp eine Woche nachdem die diesjährigen Schweizer Meisterschaften am Final4 in Kölliken entschieden wurden, steht das nächste Highlight der Feldsaison an: Am Samstag messen sich Elgg-Ettenhausen und Titelverteidiger Wigoltingen im Cupfinal, der in Neuendorf ausgetragen wird.

2011 hat Elgg-Ettenhausen zum letzten Mal den Schweizer Cup gewonnen. Im Jahr darauf haben die Zürcher erneut das Endspiel erreicht, dort allerdings verloren. Seither konnten sie sich nie mehr für das Cupfinale qualifizieren. In dieser Saison, in der sich die Elgger mit dem Brasilianer Rodrigo Sprandel im Angriff verstärkt haben, konnten sie nicht nur am Final4 in der Meisterschaft teilnehmen, sondern sie erreichten auch wieder das Finale des Schweizer Cups. Dies unter anderem Dank einem überraschend deutlichen 5:2-Sieg im Halbfinal gegen Vize-Schweizer-Meister Widnau.

Im Final vom kommenden Samstag wartet nun allerdings die derzeit grösstmögliche Hürde im Schweizer Faustballsport: Wigoltingen. Die Mannschaft von Trainer Raphael Michel hat zuletzt drei Mal in Folge die Schweizer Meisterschaft gewonnen und hat auch die letzten beiden Ausgaben des Schweizer Cups für sich entschieden. Entsprechend klar ist die Zielsetzung der Wigoltinger. «Unser Ziel ist ganz klar das dritte Double in Serie. Wir werden mit unserem kompletten Kader nach Neuendorf ans Finale reisen und werden alles dafür geben, diesen Cuptitel erneut zu gewinnen», sagt Trainer Michel.

Elgg-Ettenhausen ohne Sprandel
Aufgrund der jüngsten Ergebnisse ist die Favoritenrolle für den Cupfinal klar verteilt. Alles andere als ein erneuter Triumph von Wigoltingen wäre eine grosse Überraschung. Das sieht nicht nur Raphael Michel so, sondern auch Elgg-Ettenhausens Captain Nicolas Fehr. «Wigoltingen ist der klare Favorit», sagt Fehr. «Insbesondere auch deshalb, weil wir ohne Rodrigo Sprandel antreten müssen, da er bereits nach Brasilien zurückgereist ist. Wir werden also vor allem beim Service etwas an Qualität einbüssen.»

Die Elgger werden versuchen, die Lücke, die Sprandel hinterlässt mit einer umso besseren Leistung in der Defensive zu kompensieren. Anstelle von Sprandel wird Dario Hofer an der Seite von Jakob Heitz im Angriff auflaufen. «Wir werden in diesem Cupfinal alles geben und es Wigoltingen so schwierig wie möglich machen, um am Ende vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen», blickt Fehr auf das Endspiel voraus. Im Lager von Wigoltingen hat man sich längst an die Favoritenrolle gewöhnt und schon mehrmals bewiesen, dass man damit umgehen kann. Zuletzt am vergangenen Sonntag beim überlegenen 4:0-Finalsieg gegen Widnau im Kampf um den Schweizer Meistertitel. «Wir nehmen die Rolle des Favoriten an und ich bin überzeugt, dass wir den Titel gewinnen werden, wenn es uns gelingt, die Leistung vom letzten Sonntag noch einmal auf den Platz zu bringen», so Raphael Michel.

Schweizer Cup. Final. Samstag, 18 Uhr, in Neuendorf: Wigoltingen vs. Elgg-Ettenhausen.