Wakeboard anstelle Snowboard
Funsport, Trendsport

Wakeboard anstelle Snowboard

Diese Woche geht für die Schweizer Snowboardcrosser ein zweiwöchiges Trainigscamp in Leysin zu Ende. Die Equipe von Headcoach Harald Benselin befindet sich auf Kurs hinsichtlich den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi und präsentiert sich dabei auch beim Wakesurfen auf dem Genfersee von seiner besten Seite. „Das Team reagiert sehr gut auf solche Neuheiten. Alle sind sehr offen um neue Dinge auszuprobieren“, zeigt sich Benselin zufrieden.

Im zweiwöchigen Trainingslager in Leysin arbeiten die Schweizer Snowboardcrosser derzeit an ihren konditionellen Fähigkeiten für den kommenden Olympiawinter. Neben dem intensiven Konditionstraining und den anspruchsvollen Downhill-Abfahrten kommt dabei beim Wakesurfen auch der Spass nicht zu kurz. „Es ist eine gute Mischung aus harter Arbeit und Fun“, erklärt die Bündnerin Simona Meiler. „Das Wakesurfen ist zusätzlich zum sportartenspezifischen Training auch immer eine willkommene Abwechslung zum anderen Konditionstraining“, so die Bündnerin weiter. „Viele Bewegungen beim Wakesurfen ähneln zudem jenen beim Boardercross“, ergänzt Teamkollegin Emilie Aubry.

Die Vorbereitungen für die nächste Saison laufen beim Schweizer Snowboardcrossteam nach Plan. „Ich bin auf Kurs“, bestätigt auch Sandra Gerber, die dritte Frau im SBX Pro Team. Derzeit formuliert die Nummer 1 bei den Schweizer Herren ambitionierte Ziele: „Ich will sowohl im Weltcup, wie auch an den Olympischen Spielen vorne mitmischen und zeigen, wer ich bin“, sagt Tim Watter.

Emilie Aubry