Wängi kämpft gegen ein starkes Herisau und begnügt sich mit einem Punkt
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Wängi kämpft gegen ein starkes Herisau und begnügt sich mit einem Punkt

Wängi kämpfte gegen einen starken Gegner, der mit viel Selbstvertrauen und ohne Respekt sich engagiert in Szene setzte. Die vielen Chancen konnte Herisau nicht zu einem Sieg nutzen, weil einmal mehr viele Aktionen bei Meiler endeten. Die Niederlage gegen Rorschach scheint noch nicht verarbeitet zu sein. Am Willen, Kampf und Engagement fehlte es dem Fanionteam nicht.

Es sind die Gäste aus Herisau, welche selbstbewusst mit der Druckausübung begannen. Mit schnellen Flügelstürmen zeigten sie ihre Ambitionen. In der 11. Minute lancierte Wieland aus der Defensive seinen schnellen Kollegen Hadjadj, der aus vollem Lauf eine schöne Flanke in die Mitte passte, die von Schmid mit dem Kopf nicht entscheidend genutzt wurde. Erst in der 22. Minute konnte sich Wängi vom Druck der Gäste etwas befreien und kam in ähnlicher Art und Weise zur ersten Chance. Der flinke Rauber befreite sich gut vom Gegner und flankte in die Mitte zu Böhi, der ebenfalls mit dem Kopf nicht reüssierte. Diese Startphase war von beiden Teams geprägt durch eine sehr hohe Nervosität, welche keine Präzision im kurzen Passspiel zuliess. In der 32. Minute vereitelte Meiler eine von vielen Herisauer Chancen. Im Gegenzug war es Teixeira, der auf Zuspiel von Rauber nicht das Tor traf. In einem Getümmel vor dem Strafraum der Gäste gelang der Ball an den Arm von Luca Keller. Der Freistoss von Böhi enthielt viel Eleganz aber wenig Power und Präzision. Die schnellen Herisauer Hadjadi, Schmid und Höhner sorgten immer wieder für schnelle Sturmläufe. In der 42. Minute wurde Wängi ausgekonntert. Nach einem Foul-Freistoss in der eigenen Hälfte wurde der schnelle Kurzbauer angespielt, der es schaffte den herauseilenden Meiler zu düpieren aber nicht den Ball über die Torlinie zu bringen. Glück für Wängi.

Nach der Pause war es Teixeira, der eine schöne Direktabnahme nicht aufs Tor brachte. In der 52. Minute schafft es Teixeira nach einem schönen Zuspiel von Böhi den Ball aus spitzem Winkel an Dastan vorbei ins Tor zu spedieren. Herisau war sichtlich und verbal über diesen Rückstand verärgert. Dies äusserte sich durch lautstarke Oppositionsführung gegen jeden Schiedsrichterentscheid. Man war mit sich und der Welt unzufrieden und wollte mit allen Mitteln etwas daran ändern. Bei den Wängenern hatte man das Gefühl, dass Ihnen auch ein Punkt genügen würde. Immer wieder brachte sich Wängi in der Defensive in unnötige Bedrängnis, was durch viele kurze Fehlpässe verursacht wurde. Weil für Herisau das Aufgeben keine Option war, geschah das wofür sie sogar 5 gelbe Karte in Kauf nahmen – das Ausgleichstor! Als der Ball nach einer missglückten Defensivaktion zu Aaron Schoch gelangte, schoss dieser an allen vorbei ins Tor von Meiler.

Es ist schwierig zu sagen woran es beim Tabellendritten Wängi liegt, dass der Ball nicht mehr so rund läuft. Er läuft aber immer noch und bestimmt wird der Staff die Analyse aus diesem Spiel nutzen und die entsprechenden Korrekturen anbringen.

Das nächste Meisterschaftsspiel findet am 21. Oktober um 16:00 in Sirnach statt, das aktuell den letzten Tabellenplatz belegt.

 

Telegramm

FC Wängi – FC Herisau 1:1 (0:0)
Sportplatz Grosswis: 215 Zuschauer SR: Pascal Sauter, SRA1: Boris Simeon, SRA2: Egzon Hoxha
Tore: 52. Teixeira 0:1; 90. Looser 1:1
Wängi: Meiler, Lüthy, Da Costa, Sandmeier, Holenstein Pascal (C), Braun Thomas, Wiesmann, Burgermeister, Böhi, Rauber, Teixeira.
Ersatzspieler: Frei, Holenstein Dominic, Germann, Albert, Braun Loris, Herren, Schneider.
Abwesend: Tuchschmid (verletzt), Schürch (Aufgebot anderes Team), Widmer Raffael (Militär), Widmer Fabian (verletzt), Bommer (verletzt), Cardoso Bruno (verletzt)
Herisau: Dastan, Kurzbauer, Keller Luca (C), Tasdelen, Wieland, Duarte, Zigerlig, Schmid, Höhener, Obrist, Hadjadj.
Ersatzspieler: Costa, Looser Samuel, Gavrilovic, Schoch Aaron, Looser Dominik, Schoch Ruben, Nesci.
Abwesend: Kallergis (nicht im Aufgebot), Puopolo (verletzt), Di Nunzio (verletzt), Ümit (nicht im Aufgebot), Tolino (verletzt), Schoch Daniel (Ferien), Keller Michael (verletzt), Gemperle (nicht im Aufgebot), Caamano (verletzt), Germann (verletzt), Rüsch (Ferien).

Verwarnungen: Keller Luca (Herisau), Da Costa (Wängi), Kurzbauer (Herisau), Looser Samuel (Herisau), Tasdelen (Herisau), Zigerlig (Herisau)