VBC Aadorf mit Tiebreak-Niederlagen
Volleyball

VBC Aadorf mit Tiebreak-Niederlagen

Die erste Mannschaft des VBC Aadorf verlor beide Auswärtsspiele jeweils nach fünf Sätzen. Es wurde schnell deutlich, dass das Thurgauer Team mit angeschlagenen Spielerinnen antrat, welche ihr Spiel nicht mit demselben Elan abrufen konnte. Nichtsdestotrotz liegen sie mit nur zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz in der NLB Tabelle.

Am Samstagabend um 20 Uhr fand das Aufeinandertreffen gegen Volleya Obwalden statt. Der Start der Partie begann etwas verhalten auf Gäste Seite, während die Gastgeberinnen ein schnelles Spiel aufzogen. Die Heimmannschaft schaffte es immer besser am sonst starken Block vorbei zu kommen und punktete auch mit Blockabprallern. Kommt noch dazu, dass Aadorf viel mehr unnötige Fehler unterliefen und kaum einen sauberen Aufbau zustande brachte, sowie in der Defense oftmals einen Tick zu spät unterwegs waren. Der erste Satz ging sang und klanglos an die Gastgeberinnen mit 25:14. Der zweite und dritte Satz verliefen dann eher wie erwartet (23:25, 21:25). Obwohl die Gäste immer noch ziemlich verkrampft und statisch wirkten, konnten sie jeweils ihren Rhythmus wieder finden und aufdrehen. Besonders der Block wurde etwas solider und mit den Aufschlägen wurden mehr Druck ausgeübt, sowie direkte Punkte erzielt. Der vierte Satz begann vielversprechend für die Thurgauerinnen und es sah nach einem 3:1 Sieg aus. Leider schlichen sich gegen Ende Satz immer mehr Eigenfehler ein, was zum Satzausgleich führte (25:23). Obwohl der VBC Aadorf im fünften Satz gut vorlegen konnte, häuften sich die Fehler nochmals und die Angriffe erwiesen sich vermehrt zu zaghaft. Zudem konnte sich Obwalden mit mehr Druck auf allen Bereichen deutlicher durchsetzten und holten sich den Sieg sowie zwei Punkte aus dem Spiel (15:12).

Ein ähnliches Bild konnte am Sonntag gegen VBC Galina beobachtet werden. Die Gäste waren noch nicht im Spiel angekommen als man beim Spielstand von 18:10 bereits das zweite Timeout nehmen musste. Zudem waren die Fehlerquote und die Unsicherheit ungewöhnlich hoch, trotz vereinzelten guten Aktionen. Der zweite und dritte Satz brachte das Potential der Thurgauerinnen wieder etwas mehr zum Vorschein. Die Spielerinnen des VBC Aadorf zeigten sich wieder kämpferischer. Mit starken Verteidigungsaktionen und einem besseren Zusammenspiel kam zusätzlich das Selbstvertrauen wieder bei den Gästen auf. Währenddessen konnte man eine gewisse Unsicherheit und teils Ratlosigkeit bei den Liechtensteinerinnen beobachten. Sie kamen mit ihren Angriffen nicht mehr wirklich gegen den Block durch und mit den starken Aufschlägen hatten sie auch vermehrt zu kämpfen. Im vierten Satz hätten die Gäste aus dem Thurgau das Spiel für sich entscheiden können. Leider lagen die Nerven gegen Ende des Satzes blank und die Aktionen wurden immer zaghafter. Trotz Seitenwechsel beim Spielstand von 8:5 im fünften Satz konnte sich der VBC Aadorf den Punkteausgleich erkämpfen bevor sie sich erneut verkrampften und mit weiteren Eigenfehlern das Spiel aus der Hand gaben (25:18, 16:25, 15:25, 25:21, 15:12). Leider fehlte an diesem Wochenende die gewohnte Dynamik und Überzeugung. Dies sollte sich aber bis zu den nächsten zwei Begegnungen am kommenden Wochenende ändern.

Am Samstag begrüsst der VBC Aadorf die Zürcher Unterländer bei sich zu Hause um 15:30 Uhr und am Sonntag geht es gegen die Erstligisten STV St. Gallen im Cup auswärts um den Einzug in die nächste Runde.

VBC Aadorf: Livia Caluori, Ana Boladeras, Jenny Flachsmann, Julie Lengweiler, Laura Caluori, Stefanie Wäckerlin, Marion Schindler, Loue Wyder, Nadja Pantaleoni, Vera Caluori
Coaches: Anto Josipovic und Rodrigo Teixeira