Uzwil ist klarer NLA-Leader
Badminton

Uzwil ist klarer NLA-Leader

Der Badmintonclub Uzwil startet mit einem Sieg und einem Unentschieden in die NLA-Rückrunde. Die Frauenspiele gingen erwartungsgemäss verloren, die Männer konnten sich steigern. In der Rangliste bleibt Uzwil an der Spitze.

Das erste Rückrundenspiel fand am Samstag in Basel statt. Uzwil bekundete gegen den schwachen Gegner wenig Mühe und gewann klar mit 6:2. Erfreulich war die Leistung im Mixeddoppel. Tenzin Pelling und Jelle Maas kommen immer besser in Fahrt. Im Herbst bekundete die neuformierte Paarung noch Abstimmungsprobleme, diese scheinen nun behoben zu sein. Am Sonntag beim Heimspiel gegen La Chaux-de-Fonds zeigte das Duo eine starke Leistung. Nach dem verlorenen Startsatz wendeten Pelling/Maas das Spiel noch und sicherte damit für Uzwil das leistungsgerechte 4:4-Unentschieden.

Frauen noch ohne Siege
Weil Cendrine Hantz für längere Zeit verletzt ausfällt, wurde über die Weihnachtspause die Luzernerin Michelle Joller verpflichetet. Die junge Spielerin kam zu ihrem ersten Einsatz in der Nationalliga A. Das Debut im Fraueneinzel war sehr ansprechend, doch für einen Sieg reichte es in den ersten Spielen noch nicht. Immerhin stand sie am Sonntag gegen Sabrina Jacquet, die zurzeit beste Schweizer Badmintonspielerin und EM-Bronzemedaillegewinnerin, knapp vor einem Satzgewinn. Alleine das dürfte eine Motivationsspritze für die nächsten Spiele sein. Auch das Frauendoppel hofft auf die nächsten Spiele. Für einen Sieg reichte es Tenzin Pelling und der nachgerückten Sereina Hofstetter an diesem Wochenende noch nicht. Dafür waren die Männer in dieser Doppelrunde zur Stelle. Sie gewannen acht von zehn Männerspielen (Einzel und Doppel).

Uzwil weiterhin NLA-Leader
In der NLA-Rangliste bleibt der Badmintonclub Uzwil klar an der Spitze. Der Vorsprung beträgt fünf Punkte auf das Team Argovia. Somit kommt es am Sonntag, 28. Januar 2017, zum Spitzenduell. Uzwil empfängt Argovia.

Bildlegende:
Artem Pochtarev (vorne) und Nicolas Blondel konnten am Wochenende alle ihre Spiele gewinnen.

 

Text: Matthias Zindel
Foto: Matthias Zindel