Überwindet Weinfelden gegen Wil endlich die Tormisere?
Eishockey

Überwindet Weinfelden gegen Wil endlich die Tormisere?

Wenn die Trauben gegen den EC Wil in der zweitletzten Qualifikationsrunde eine Chance auf den Sieg haben möchten, muss endlich die eine oder andere Torchance erfolgreich genutzt werden. Das Team ist gefordert und könnte sich mit einer guten Leistung bei den geduldigen Fans viel Goodwill verschaffen.

Die aktuell auf Rang sechs platzierten Wiler, welche die Playoff-Qualifikation bereits sicher im Sack haben, konnten bisher konstant Punkte gegen fast jeden Gegner holen. Seit die Äbtestädter in der Tabelle jedoch auf “grün“ geschaltet wurden, scheint etwas der Wurm im Getriebe zu sein, konnten sie doch seit vier Runden keinen Punktezusatz mehr vermelden.

Das Team des EC Wil hat sich seit dem letzten Gastspiel im Oktober in der Gütti nochmals verändert. Unter anderem verstärkten sich die St. Galler mittels B-Lizenz mit dem in Weinfelden bestens bekannten Jannick Birrer von den Elite B Junioren der HCT Young Lions sowie mit Matteo Schärer vom B-ligisten EHC Winterthur.

Die zwei bisherigen Begegnungen der beiden Kontrahenten wurden jeweils mit einem Drei-Tore-Vorsprung vom EC Wil gewonnen. Der Fokus in der dritten Direktbegegnung dürfte bei den beiden Teams jedoch unterschiedlich sein. Während dem EC Wil der SC Herisau im Nacken sitzt und er vom gegenwärtigen sechsten Tabellenplatz noch von den Appenzellern verdrängt werden könnte, kann Weinfelden auch mit zwei Siegen in Folge nichts mehr an der Tabellensituation ändern. Aus diesem Grund kann Coach Roman Diethelm die verbleibenden zwei Partien dafür nutzen, sein Team optimal auf die kommenden Playouts vorzubereiten. Diese starten ab dem 17. Februar und werden in einer “Best of Five“-Serie ausgetragen.