Über Kampf und Beharrlichkeit zum Erfolg
Faustball

Über Kampf und Beharrlichkeit zum Erfolg

Dank den beiden Siegen gegen Waldkirch und Diepoldsau 2 konnten sich die RiWi-Faustballer am Samstag auf eigenem Platz an die Ranglistenspitze der Nationalliga B spielen

Nach dem schwachen Auftritt zum Saisonstart waren die NLB-Faustballer von RiWi an ihrer ersten Heimrunde vom letzten Samstag doppelt gefordert. Vor eigenem Publikum wollten sie beweisen, dass sie trotz grosser Umstellungen im Team besser Faustball spielen können und in der Lage sind diese beiden Gegner zu schlagen. Mit vier Punkten einen wichtigen Schritt in Richtung Saisonziel zu tun, war dann auch der feste Wille im Team.
Mutiger Auftritt zum Erfolg
Zur ersten Partie hatte der Gastgeber gegen Waldkirch anzutreten, einem routinierten Gegner der nicht unterschätzt werden darf und immer für einen Sieg gut ist. RiWi startete mutig und kraftvoll und konnte so den ersten Satz trotz einiger Eigenfehler sicher gewinnen. Ausgeglichener verlief der zweite, ging aber auch an die Einheimischen. Ein starkes Aufbäumen des Gegners brachte dann aber RiWi in einige Schwierigkeiten. Es gelang nicht, den Lauf der St.Galler zu bremsen, die so zu ihrem ersten Teilerfolg kamen. Im folgenden Satz schaffte es aber RiWi das Spiel des Gegners zu entschärfen und die ausgeglichene Partie mit dem 15:14 zum 3:1 erfolgreich zu beenden.

Spielverlauf wiederholte sich
Auch der Gegner aus Diepoldsau forderte das selbstbewusste Heimteam. Der Spielverlauf war beinahe auf den Punkt genau eine Kopie der ersten Partie. Nach den ersten beiden gewonnenen Sätzen kam wieder der Einbruch und in der Folge die Entscheidung zu Gunsten der Hinterthurgauer. RiWi stellte sich auch diesem Kampf, zeigte viel Mut zum Risiko und holte sich damit souverän die erste Vollrunde.

Teamentwicklung im Plan
RiWi steht nun nach vier Partien zusammen mit Oberwinterthur, Affoltgern am Albis und Jona 2 mit 6 Zählern an der Ranglistenspitze. Trainer Benjamin Meile freut sich nicht nur über die gewonnenen Punkte, er sieht auch eine positive Entwicklung in seinem Team: «Meine Truppe, die mit drei jungen, eigenen Leuten komplettiert werden musste, befindet sich noch mitten in der Aufbauphase. Auf diese beiden Partien, die eine tolle Reaktion auf die Startniederlage waren, können wir nun aufbauen. Wir müssen den Kampf bewusst annehmen, weiter mutig agieren und abgeklärter werden». Die nächste Chance sich zu beweisen bietet sich am kommenden Samstag. RiWi wird ab 12’00 Uhr in Jona gegen die Reserven von Elgg-Ettenhausen und Jona antreten müssen.

RiWi:  Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Philipp Jung (verletzt), Kevin Müller (verletzt)
Trainer/Coach:  Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer

RiWi -- Waldkirch                      3:1 (11:8/11:9/5:11/15:14)
RiWi – Diepoldsau 2                3:1 (11:8/11:8/6:11/11:9)