Thurgauer Fussballverband: Anlässe für den Nachwuchs begeistern Jung und Alt
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Thurgauer Fussballverband: Anlässe für den Nachwuchs begeistern Jung und Alt

Die Förderung des Austausches und Dialogs versteht der Thurgauer Fussballverband als eine besonders wichtige Aufgabe. Deshalb organisieren die Ostschweizer Sportler seit langem zwei Anlässe pro Jahr. Im Januar zeigen die Nachwuchssportler beim TKB Start Cup ihre Leistung, im September findet der TKB Juniorentag statt. Das Interesse ist jedes Mal sehr gross. Für Besucher aus der ganzen Schweiz sind die Anlässe längst Pflichttermine, für Sportler eine Art «Familientreffen».

«Diese Anlässe sind eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen Trainer, Vereinsmitglieder, Sportler und Fans aus dem Thurgau und auch aus dem FCO Bereich und darüber hinaus zusammenkommen», erklärt Patrick Küng, Organisator des TKB Start Cup und Vorstandsmitglied beim Thurgauer Fussballverband. «Besonders der Start Cup ist inzwischen schon fast ein Familientreffen.»

Seit vielen Jahren organisiert der Thurgauer Fussballverband zwei Anlässe. Seit 2003 findet der TKB Start Cup statt. Hier haben Nachwuchssportler aus der ganzen Schweiz und aus dem angrenzenden Ausland die Chance, zu zeigen, was sie in den letzten Jahren gelernt haben. Neun Teams traten im Januar dieses Jahres gegeneinander an. Auf dem Feld waren die Teams Thurgau, Rheintal-Bodensee und Vorarlberg sowie die Fussballclubs Wil, St. Gallen, Winterthur, Schaffhausen, Radolfzell und Zürich.

Start Cup – Erstes Turnier im Jahr
Die Anfangsbuchstaben von «Start» standen bei der Gründung 2003 für: S wie Stützpunkt, T für Training, A für Auswahl, R für Regional, T für Turnier. Damals nahmen bei den Turnieren vor allem die regionalen Stützpunkte aus dem OFV und die drei eigenen Stützpunkte Wängi, Kreuzlingen und Amriswil teil. Inzwischen hat sich die Situation verändert. Die Juniorinnen und Junioren der FE13 spielen heute bereits an den Sportschulen und im Spitzenfussball. «Die Bedeutung von «Start» ist daher nun eine andere. Aber sie stimmt noch immer – und zwar in dem Sinne, dass der Start Cup das erste Turnier im Jahr ist», erklärt Küng.

Nächster Start Cup im Januar 2018
Schon bald wird der nächste Start Cup über die Bühne gehen. Am 20. Januar 2018 werden folgende Teams auf dem Feld zu sehen sein: Der FCO Thurgau, der FCO Wil 1900, der FCO Südostschweiz und der FCO St. Gallen – alle Teams gehören zum FCO (Future Camps Ostschweiz) Partnerlabel. Weitere Teams aus dem Spitzensport, die am Start sein werden: der FC Winterthur Nord, der FC Zürich, sowie aus dem nahen Ausland das Team Vorarlberg, der DFB Stützpunkt Frommern und der Aussenstützpunkt des SC Freiburg der FC 03 Radolfzell.

«Die Vorbereitungen für den Start Cup 2018 laufen bereits auf Hochtouren», so Küng. Ursprünglich fand der TKB Start Cup in Müllheim statt, seit mehr als zehn Jahren in der Mehrzweckhalle in Berg. «Hier haben die jungen Sportler die besten Voraussetzungen, um sich zu präsentieren».

Juniorentag im Herbst
Im Herbst findet jedes Jahr der Juniorentag statt. 2017 war der FC Bischofszell der Veranstalter des Anlasses. «Jedes Jahr organisiert ein anderer Verein die Veranstaltung. Wir möchten uns auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei dem Verein Bischofszell bedanken», so Küng. «Ihr Engagement hat diesen gelungenen Anlass erst möglich gemacht.»

Erstmal Carlo Camp
Dieses Jahr stand erstmals ein Carlo Camp auf dem Programm des Juniorentags. Der Organisator, die Thurgauer Kantonalbank, welche als Hauptsponsor schon seit 1992 fungiert, bot den Kickern und Besuchern ein sportliches Programm. Bei Spielen an der aufgestellten Torwand und mit Trainern vor Ort konnten die Sportbegeisterten ihre Fussballtechnik verbessern. Wer wollte, konnte auch gleich den Namensgeber des Events persönlich treffen: das Maskottchen Carlo. Das Interesse ist jedes Jahr gross. Besucher, Spieler und Fans aus der Region kommen zum Juniorentag. «Wir freuen uns sehr, dass wir als Partner diese tolle Veranstaltung möglich machen können», so Baumgartner von der TKB. «Als gutes Team lässt sich eben viel erreichen – nicht nur im Sport.»

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