Stevan Kurbalija folgt auf Nico Peter
Handball

Stevan Kurbalija folgt auf Nico Peter

Seit 2005 arbeitet Nico Peter im Trainerstab bei Pfadi Winterthur. Derzeit amtet er in der zweiten Saison an der Spitze des NLB-Teams SG Yellow/Pfadi Espoirs und in der dritten Saison an jener der U-19 Elite-Mannschaft

Zum Ende dieser Spielzeit beendet der 38-Jährige seine beiden Engagements in der Eulachstadt. Als Nachfolger für beide Ämter verpflichtet Pfadi den 32-jährigen Stevan Kurbalija, der bis vor wenigen Wochen noch als Kreisläufer beim Ligakonkurrenten HSC Suhr Aarau aktiv war und nun seine Spielerkarriere beendet.

Es war hartes Brot, welches Nico Peter als neuverpflichteter Trainer zu Beginn der Saison 2015/16 mit dem NLB Team SG Yellow/Pfadi Espoirs vorgesetzt bekommen hat. Bis auf vier Spieler hatten alle bisherigen Akteure ihren Rücktritt aus dem einstigen Yellow NLB-Team eingereicht. Trotz des zunehmend engen finanziellen Korsetts gelang es ihm, die gesetzten Ziele in der ersten Saison zu erreichen und den NLB-Platz zu halten.

In der laufenden Spielzeit ist das NLB-Farmteam in einer ähnlichen Situation wie vor Jahresfrist und kämpft weiterhin um den Ligaerhalt. Das U19-Elite Team steht überraschend weit vorne in der Tabelle mit Medaillenchancen da. „Wir geben alles, um die gesetzten Ziele zu erreichen und meinem Nachfolger ein bestelltes Feld zu überlassen.“

Nico Peter stieg als Ur-Pfader, der als Spieler sämtliche Juniorenstufen bei den Winterthurern durchlaufen hatte, 2005 an der Seite seines Mentors Adrian Brüngger als Assistenztrainer des U21-Elite Teams ins Trainer-Metier ein. „Ich durfte mich in den letzten zwölf Jahren hier bei meinem Heimatverein vom Trainerneuling zum Profitrainer entwickeln und habe immer uneingeschränktes Vertrauen gespürt. In diesem langen, intensiven Lebensabschnitt durfte ich extrem viel lernen und sehr viele Erfahrungen sammeln. Pfadi hat mir die Möglichkeit geboten im Handball auf professioneller Ebene Fuss zu fassen und liess mir auch die Freiheiten, mit den Jugendnationalteams auf internationaler Ebene tätig zu sein - dafür bin ich unendlich dankbar!“

Sein Nachfolger, der Serbe Stevan Kurbalija, arbeitete neben seinem Job als Kreisläufer beim HSC Suhr Aarau intensiv am Aufbau seiner Trainerkarriere. Bereits beim Vorgängerverein Lakers Stäfa war er im Nachwuchsbereich tätig, diese Trainerjobs setzte er auch in Aarau fort. Wertvolle Erfahrungen sammelte er aber auch als Trainer an der United School of Sports und am Regionalen Leistungszentrum Zürich. Derzeit büffelt er intensiv für die Trainer A-Lizenz. Kurbalija ist stolz auf seine neue Aufgabe. „Ich freue mich über die neuen Aufgaben bei Pfadi werde alles dafür tun die Vereinsphilosophie mit grossem Engagement umzusetzen und die gute Arbeit von Nico Peter weiterzuführen.“

Goran Cvetkovic, Chef Leistungssport bei Pfadi Winterthur, lobt denn auch diese Bereitschaft von Kurbalija, ehrgeizig und topmotiviert an der Trainerkarriere zu feilen. „Er bringt für die beiden Ämter schon sehr gute Erfahrungen als Spieler und als Trainer mit“, zudem sei er mit dem Doppelmandat ideales Verbindungsglied zwischen Nachwuchs- und Elite-Spitzensport. Das habe sich ja schon bei Nico Peter bewährt, daran wolle der Verein sinnvollerweise festhalten.

Pfadi Winterthur bedauert den Abgang seines langjährigen und verdienstvollen Trainermitglieds und wünscht Nico Peter für die Zukunft alles Gute. Gleichzeitig heisst es Stevan Kurbalija in seinen Reihen willkommen und wünscht ihm erfolgreiches Wirken.