St. Gallen-Appenzell bleibt auf dem vierten Rang
Badminton

St. Gallen-Appenzell bleibt auf dem vierten Rang

Grosses Zusammenrücken im Liga-Mittelfeld. Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell spielt gegen ein starkes La Chaux-de-Fonds 4:4 unentschieden und bleibt somit unverändert auf dem vierten Tabellenrang.

Eine Runde vor Saisonhälfte trennen die Ostschweizer vom siebten Rang lediglich zwei Punkte. Souveräner Leader ist der BC Uzwil, der die Distanz auf seine direkten Verfolger ausbauen konnte.

Die Equipe um Spielertrainer Sandi Kusumah verdankt das wichtige Unentschieden gegen den vormaligen Tabellennachbarn wiederum einer starken Leistung der Damen. Neben dem Gewinn des Doppels an der Seite von Muti Khairunnisa gewann das Nachwuchstalent Jenny Stadelmann diskussionslos auch das Dameneinzel. Als dritte Athletin reüssierte die ebenfalls junge Aline Müller, Schülerin an der Sportschule Appenzellerland und der Fachmittelschule Trogen, welche an der Seite von Mixedspezialist Kusumah über sich hinauswuchs. Den vierten Sieg des Tages sicherte sich schon früh in der sonntäglichen Begegnung das erste Herrendoppel mit Agung Ruhanda und Dominik Bütikofer.

Einen Punkt liegen gelassen                 
Das wichtige Unentschieden täuscht nicht darüber hinweg, dass St. Gallen-Appenzell weit näher an einem Sieg dran war als ihre Gegner. Drei der vier Niederlagen der Ostschweizer resultierten erst im Entscheidungssatz, die vierte nach einer verletzungsbedingten Aufgabe von Christoph Heiniger im dritten Herreneinzel. Für die Verantwortlichen um Präsident Hanspeter Kolb ein äusserst unglücklicher Umstand in dieser stark umkämpften Liga.

NLB-Team überrascht gegen Uzwil
Die zweite Mannschaft der Badmintonvereinigung blickt auf eine sehr erfreuliche Doppelrunde zurück. Dem 4:4 Unentschieden zuhause gegen Basel folgte am Sonntag der überraschende 5:3 Auswärtserfolg gegen den favorisierten Lokalrivalen aus Uzwil. Gleich mehrfach wuchsen die Spielerinnen und Spieler von St. Gallen-Appenzell über sich hinaus und erkämpften sich viele knappe – und nicht zuletzt überraschende – Siege. Auch in der NLB Gruppe ost zeigt sich eine äusserst umkämpfte Tabellenlage: Hinter dem designierten Aufsteiger aus Zürich trennen das zweitplatzierte Uzwil und den Tabellenachten aus Winterthur nur drei winzige Zähler.