SPL2: klare Niederlage zum Saisonauftakt
Handball

SPL2: klare Niederlage zum Saisonauftakt

Am Samstagabend wurde das erste Meisterschaftsspiel auswärts gegen die Aufsteigerinnen aus der Erstliga, die SG HV Olten, ausgetragen. Der LC Brühl musste eine 34:23 Niederlage einstecken.

Da die beiden Teams sich bereits zwei Wochen zuvor am Elite-Cup in St. Gallen begegneten, waren sich die Ostschweizerinnen von Anfang an bewusst, dass sich die Innerschweizerinnen die Punkte nicht so leicht abnehmen lassen würden und ein Sieg hart erkämpft werden muss. Das Spiel startete beidseitig konzentriert und ausgeglichen. Die Deckung leistete gute Arbeit und so konnte der LC Brühl bis zur 17. Spielminute mit den Gastgeberinnen mithalten (9:9). Doch dann schlichen sich technische Fehler und einige Zwei-Minuten-Strafen beim Team von Trainergespann Simova/Kulcsar ein. Ausserdem liessen die St. Gallerinnen die SG HV Olten Tempo aufnehmen und die Verteidigung unterbrach den Spielfluss viel zu lange nicht oder zu wenig konsequent. So konnten die Innerschweizerinnen bis zur Pause auf 21:11 davonziehen.

Die St. Gallerinnen wurden ermahnt, die gegnerische Ivana Müller-Ravlic frühzeitig zu unterbrechen. Im Angriff sollen durch eine grössere Laufbereitschaft Lücken entstehen und die daraus entstehenden Torchancen dann auch verwertet werden.

Doch wie bereits schon in der ersten Halbzeit wurden die Gegenstossmöglichkeiten des LC Brühl frühzeitig durch Unterbrechungen zunichte gemacht. Weitere Zeitstrafen wurden ausgesprochen, diesmal aber auch auf Seiten der Innerschweizerinnen. Trotzdem gelang es den Gästen nicht, näher an die SG HV Olten heranzukommen. Patrizia Brunner liess sich nicht beirren und übte nichts desto trotz viel Druck auf die gegnerische Verteidigung aus und liess mit ihren Toren die Oltenerinnen nicht weiter davonziehen. Beim Stand von 34:23 wurde das Spiel abgepfiffen. Für die Brühlerinnen war es nicht der gewünschte Start in die Saison 2019/2020. Mit zu wenig Konsequenz in den Abschlüssen und in der Deckung ist es schwierig, ein solches Spiel zu gewinnen. Hinzu kamen Unkonzentriertheiten welche zu Ballverlusten führten. Trotzdem hatte dieses Aufeinandertreffen auch sein Gutes. Die jungen Ostschweizerinnen konnten sich besser aufeinander einspielen und ihre Lehren aus der Niederlage ziehen. Die St. Gallerinnen haken diese Begegnung ab und blicken bereits auf nächsten Samstag. Dort treffen sie in heimischer Halle auf die Spono Eagles.