SPL: Zwei Punkte aus Thun entführt
Handball

SPL: Zwei Punkte aus Thun entführt

Am vergangenen Samstag gastierten die Brühlerinnen beim Team des DHB Rotweiss Thun. Die St. Gallerinnen siegten 27:31 und liessen sich somit zwei weiter Punkte gutschreiben.

Die Partie in der Thuner Gotthelfhalle startete ausgeglichen. Die beiden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und spielten mit hohem Tempo und Druck aufs Tor. Gleichzeitig stellte Thun wie auch Brühl eine aggressive Verteidigung und so war es für das jeweilige Gegnerteam schwierig, zu Torerfolgen zu gelangen. In der Halbzeitpause stand es deshalb lediglich 16:17 zu Gunsten der Brühler SPL.

Der Start in die zweite Halbzeit glückte den Olmastädterinnen besser als der Thuner Equipe. Ein schnelles Angriffsspiel und clever ausgenutzte Fehler der Gegnerinnen bescherten dem Team um Cheftrainer Rolf Erdin einen Vier-Tore-Vorsprung. Die Thunerinnen leisteten sich während dieser Spielphase zu viele technische Fehler oder Fehlwürfe und so hielt der LC Brühl einen konstanten Vorsprung. In der Schlussphase konnte dieser Vorsprung noch weiter ausgebaut werden. Die Heimequipe kämpfte zwar beherzt und schloss resultatmässig beinahe mit den St. Gallerinnen auf, konnte dem 27:31-Sieg der Brühlerinnen aber nichts mehr entgegensetzen.

Mit diesem Sieg können sich die Brühlerinnen zwei weitere Punkte gutschreiben lassen und stehen erneut mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze. Allerdings weist die St. Galler Mannschaft ein Spiel mehr auf als der zweitplatzierte LK Zug.

SPL2: Mit Freude oder Leidenschaft
Am vergangenen Samstag spielte die zweite Mannschaft des LC Brühl in der St. Galler Kreuzbleiche gegen die zweite Mannschaft des LK Zug. Das Heimteam gewann nach einem harten, schnellen und umkämpften Spiel mit 36:31 gegen das erstplazierte Team in der Abstiegsrunde.

Bereits ab der ersten Spielminute kämpften die beiden Mannschaften um jeden Ball. Das Spiel war schnell und kämpferisch, wobei keine Geschenke gemacht wurden. Die Zugerinnen fanden immer wieder Löcher in der gegnerischen Deckung oder konnten ihre Kreisläuferin freispielen. Die Brühlerinnen auf der anderen Seite überzeugten mit einer schnellen ersten und zweiten Welle. Fehler wurden gnadenlos bestraft und ein inkonsequenter Rückzug endete jeweils mit einem Tor. Den Ostschweizerinnen gelang es einen stabilen Innenblock aufzustellen, sodass die Zugerinnen nach aussen ausweichen mussten. Viel Mühe bereitete dem Heimteam die vielen Kreuzungen mit den anschliessend wurfgewalltigen Abschlüssen in die Angeln. Celia Heinzer, die junge Rückraumspielerin der Innerschweizerinnen, übernahm dabei eine führende Rolle. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, bei einem Zwischenstand von 16:16, wurden die Seiten gewechselt.

Mit einem aufgefüllten Engergietank griffen die Brühlerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit druckvoll und mit viel Schwung an. So konnten sie sich eine Frührung von drei Toren erkämpfen. Vor allem die erfahrenen Spielerinnen übernahmen in der Zeit nach der Pause viel Verantwortung. Diese vier Spielerinnen erzielten schlussendlich auch 27 der insgesamt 36 erzielten Tore. Auffallend ist auch die gute Wurfquote des gesamten Teams von rund 70%, welche in der Vergangenheit oft zu wünschen übriggelassen hatte. Die vermehrt in Unterzahl spielenden Zugerinnen hatten Mühe ohne Fehler im Angriff zu bleiben und mussten als Folge darauf mehrere Tore in Kauf nehmen. Das schnelle Spiel machte sich auch bei den Brühlerinnen bemerkbar und zeigte sich in den weniger schwungvollen Angriffen und der Unkonzentriertheit in der Deckung. Trotz diesem zwischenzeitlichen Tief und einem Aufholversuch der Innerschweizerinnen gelang es dem Heimteam das Spiel mit 36:31 für sich zu entscheiden. Den Abschluss des Brühler Torregens machte Nina Steiner mit einem erfolgreichen Flieger.