RiWi hat Kontakt zum Leader verloren
Faustball

RiWi hat Kontakt zum Leader verloren

Mit der Niederlage gegen Leader Oberwinterthur an der Heimrunde vom Samstag, sank die Wahrscheinlichkeit zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde für RiWi praktisch auf null. Dagegen half auch ein Erfolg gegen Affoltern am Albis nicht.

Mit dem Willen zur Revanche traten die Nationalliga B-Faustballer von RiWi am Samstag auf eigenem Platz zur ersten Rückrundenpartie an. Oberwinterthur, das Team, welches in der ersten Vorrundenpartie RiWi eine unglückliche Niederlage zufügte, war der Gegner. Die Zürcher führen seither die Tabelle mit zwei Zählern Vorsprung auf RiWi an, und belegen damit den Platz, der für die Aufstiegsrunde berechtigt. Zwei Siege waren deshalb budgetiert, um mindestens den Gleichstand mit «Oberi» zu erreichen.

Unkonstanz führte zur fatalen Niederlage
Unsicherheit dominierte aber den ersten Satz in dieser wichtigen Startpartie, der dann auch klar an den Gegner ging. RiWi fand aber in die Partie, und entschied den spannenden zweiten Abschnitt mit 14:12 zum Satzausgleich. Mit zwei weiteren Overtime-Entscheiden ging dann aber die Partie doch noch verloren. RiWi machte dabei zu viele «Gastgebergeschenke», spielte in den entscheidenden Phasen seine Eigenfehler und musste gar nach einem 10:6 Vorteil den dritten Satz mit 10:12 dem äusserst abgeklärt wirkenden Gegner abgeben.

Schadensbegrenzung war nun angesagt
Nach diesem enttäuschenden Spielausgang und der Tatsache, dass Oberwinterthur zwischenzeitlich auch Affoltern am Albis besiegt hatte, war der Abstand zwischen Riwi und dem Leader auf sechs Punkte angewachsen. RiWi musste nun Alles tun, um dieses Ergebnis mit einem Erfolg gegen Affoltern zu verbessern. Dies gelang dann auch. Trotz wieder viel zu vielen unerzwungenen Fehlern, hatten die Einheimischen diesen Gegner immer im Griff und reüssierten klar mit 3:0.

Trügerische Rangverbesserung
RiWi hat sich nach diesen beiden Partien in der Spitzengruppe gar um einen Rang verbessert und liegt nun mit zwölf Zählern punktgleich mit Wigoltingen 2 und Diepoldsau 2 an dritter Stelle hinter dem führenden Oberwinterthur mit 16 Punkten. Trotz Rangverbesserung hat sich aber die Chance auf das Saisonziel dramatisch reduziert. Es ist nicht mehr möglich mit eigener Kraft den Gruppensieg, der Berechtigung zur Aufstiegsrunde, zu erreichen. Es liegt nun an RiWi, die noch ausstehenden sechs Partien erfolgreich zu spielen, um von eventuellen «Ausrutschern» der Mitfavoriten allenfalls profitieren zu können. Die nächste Möglichkeit erfolgreich zu sein bietet sich bereits am Freitagabend in Waldkirch um 19’00 Uhr mit Partien gegen den Gastgeber und die Reserven von Diepoldsau.

RiWi:  Simon Stäbler, Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner (krank)
Trainer/Coach:  Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer

RiWi – Oberwinterthur               1:3 (7:11/14:12/10:12/11:13)
RiWi – Affoltern am Albis          3:0 (11:7/11:9/11:7)