NLA: Stresstests für den HCR
Unihockey

NLA: Stresstests für den HCR

Nach schwierigen Zeiten vor allem im Oktober hat sich die Defensive des HC Rychenberg in den Runden vor und nach den Festtagen erheblich stabilisiert.

Zum einen ist die Anzahl Gegentreffer gesunken, weit auffälliger ist aber zum anderen, dass es den Gegnern zusehends schwerer fällt, in die gefährlichen Abschlusszonen vorzudringen. Noch spricht Trainer Rolf Kern zwar davon, dass seine Mannschaft nach wie vor das eine oder andere zu «einfache» Gegentor konzediere, aber insgesamt hinterlässt seine Abwehr einen deutlich gefestigteren Eindruck als noch im Spätherbst des letzten Jahres.

Wie weit die Fortschritte gediehen sind, wird am Wochenende der derzeit wohl härtestmögliche Stresstest offenbaren. Der HCR trifft gleich zweimal auf den Grasshopper-Club Zürich, das nach 17 Runden trotz gewichtiger Absenzen im Sturm mit 141 Toren wieder einmal offensiv stärkste Team der Liga. Dank der grossen Breite in der Angriffsabteilung konnten die besonders schwer wiegenden Ausfälle von Claudio Laely und Nico Scalvinoni recht gut vergessen gemacht werden. Neben Joël Rüegger als Nummer 1 befinden sich sechs weitere Hopper in den Top 40 der nationalen Skorerliste.

Am Samstag werden die beiden Langzeitverletzten nun aber wohl wieder mittun können, wenn es für die Winterthurer nach Zürich zum Cup-Halbfinal geht, genauso wie am Sonntag, wenn sie denselben Gegner in Oberseen zum Meisterschaftsspiel (Spielbeginn: 18 Uhr) erwarten. Beide Begegnungen sind für den HCR eine Möglichkeit zur Revanche. Die Niederlage im letztjährigen Cupfinal war die wohl bitterste in der Clubgeschichte je erlittene und in der Meisterschaft hatte es zuletzt Mitte Oktober eine ernüchternde 1:13-Klatsche abgesetzt.