NLA: Ein Sechspunktespiel zum Jahresabschluss
Unihockey

NLA: Ein Sechspunktespiel zum Jahresabschluss

Nach einer gröberen Baisse im Oktober hat sich der HC Rychenberg seither wieder erheblich kompakter, konsequenter und auch konstanter präsentiert. Die verbesserten Leistungen schlugen sich in den Resultaten nieder, entschieden die Winterthurer doch im November und Dezember vier von sechs Begegnungen für sich. Bloss die Spitzenteams Wiler-Ersigen und Köniz erwiesen sich als zu stark.

Dank der hinzugewonnenen elf Punkte hievte sich der HCR wieder zurück über den Strich. Noch ist der Vorsprung auf die Teams darunter freilich kein Anlass zur Beruihigung. Drei Punkte sind es gegenüber Chur, deren fünf gegenüber Kantonsrivale Uster. Ein Erfolg am Samstag in der Sporthalle Oberseen (19 Uhr) wäre darum überaus wichtig und ein weiterer Schritt weg von den Playoutplätzen. Erst recht weil der Gegner im letzten Spiel vor der Weihnachtspause jenes Chur ist, das dem HCR von den Widersachern unter dem Strich derzeit am nächsten ist. Bei einer Niederlage schlösse das Team von Daniel Hahne nach Punkten zu den Winterthurern auf.

Wie der HCR hatten auch die Bündner mehr von den ersten 14 Runden erwartet. Vor allem ihre überaus anfällige Defensive gab anfangs viel Anlass zum Stirnrunzeln. Wie der HCR sind aber auch sie zuletzt besser in Fahrt gekommen. Aus den letzten sechs Partien resultierten drei Siege, darunter der überraschende gegen das unerwartet auf dem zweiten Rang platzierte Langnau. Auch die Gegentore wurden in den letzten Runden weniger.

Da die Formkurven der beiden Kontrahenten mehr oder weniger im Gleichtakt verlaufen, ist ein ähnlich hart umkämpftes Spiel zu erwarten wie im Hinspiel. Damals, in der vierten Runde, hatte sich der HCR in der Verlängerung mit 8:7 durchzusetzen gewusst. Erst 47 Sekunden vor Schluss hatte Fredrik Holtz sein Team in die «Overtime» gerettet und in dieser hatte Mikko Hautaniemi nach sechs Minuten den Bonuspunkt sichergestellt.