NLA: Der HCR setzt auf Nachwuchsgoalie
Unihockey

NLA: Der HCR setzt auf Nachwuchsgoalie

Mit dem 20-jährigen Torhüter Nicolas Schüpbach holt der HC Rychenberg einen dritten Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in sein NLA-Team.

Schon seit Längerem ist bekannt, dass der HC Rychenberg für die kommende Saison mit dem 19-jährigen Verteidiger Simon Baumer und dem gleichaltrigen Angreifer Tobias Studer zwei Eigengewächse fix ins NLA-Team befördert hat. Nun zieht der Verein einen dritten hoffnungsvollen Spieler aus der hauseigenen Talentschmiede in die erste Mannschaft nach: Der 20-jährige Nicolas Schüpbach einigte sich mit Sportchef Patrick Albrecht auf einen Vertrag über zwei Jahre. Gemeinsam mit Ruven Gruber wird der bisherige U21-Keeper, der erst im U16-Alter zum Unihockey gekommen war, das junge Torhüterduo des HC Rychenberg bilden.

Wie Studer hat Schüpbach seine Feuertaufe in der NLA bereits hinter sich. Im Spätherbst des vergangenen Jahres schenkte ihm Trainer Rolf Kern zweimal das Vertrauen, als Stammgoalie Gruber verletzt ausfiel. Gegen Uster wurde Schüpbach beim Stand von 0:5 nach einem enttäuschenden ersten Drittel eingewechselt und trug in der Folge seinen Teil zur Wende bei.

Drei Tage später stand der grossgewachsene Torhüter in Thun in der Startformation, konnte dort seinen Mitspielern aber nicht jene Rückendeckung geben, die diese in einem äusserst fahrigen Startdrittel (1:6) benötigt hätten. Eine kollektive Steigerung brachte den HCR zwar noch heran, zur zweiten Wende innert drei Tagen reichte es aber nicht mehr. Schüpbach liess sich in der Folge vom Tiefschlag nicht aus der Fassung bringen, sondern zeigte sich gefestigt. Er fuhr in der U21-Mannschaft fort, als wäre nichts Erwähnenswertes geschehen.

Albrecht zeigt sich über den Vertragsabschluss mit dem talentierten Torwart hoch erfreut: «Wir erhalten mit Nicolas Schüpbach nicht nur einen Spieler, der sich unbedingt weiterentwickeln will, sondern auch einen ausgesprochen gewissenhaften Teamplayer.» Schüpbach sei bis in die Fingerspitzen motiviert, hat Albrecht auch erkannt, bei seinem Stammverein mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen.

René Bachmann (rab)