Niederlage gegen den Leader
Handball

Niederlage gegen den Leader

Schnell im Umschaltspiel, agil auf den Beinen und gnadenlos im Bestrafen von Fehlern. So erwartete man Wädenswil und die Gastgeber enttäuschten in keinster Weise.

Niederlage gegen den Leader Für das SCF-Fanionteam war klar, wenn man in Wädenswil gewinnen wollte, musste man die Fehler im Angriff minimieren und konsequent zurücklaufen. Dies gelang am vergangenen Samstag gegen die Zürcher leider nicht. Der Sportclub Frauenfeld verliert gegen den HC Wädenswil 25:31.
Wädenswil, 10. März 2018 – Die Partie begann schon schwach aus Sicht der Frauenfelder. Zwei, drei technische Fehler in der Startphase bestrafte der Gastgeber postwendend mit schnellen Gegenstoss-Toren. So lag man bereits nach neun Minuten mit drei Toren zurück. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bot sich dem Zuschauer kein anderes Bild. Dem SCF unterliefen im Angriff immer wieder kleine Fehler, die eiskalt bestraft wurden. Stand man mal in der Abwehr und konnte sechs gegen sechs spielen, war man ebenbürtig. Aber dies reicht nun mal nicht gegen die Tabellenersten der Finalrunde und so musste man mit einem Rückstand in die Pause gehen. 16:12 lagen die Gastgeber in Führung, als die Teams in die Garderobe verschwanden.
In der Pause versuchte Trainer Roth seiner Truppe die Rückwärtsbewegung nach Ballverlust einzuimpfen, dies aber leider ohne Erfolg. Zwar schaffte man es, die Fehler anfangs der zweiten Hälfte zu minimieren und so wieder den Anschluss an die Wädenswiler zu finden. Danach folgten aber wieder technische Fehler oder ungenügende Abschlüsse. Und wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Zürcher diese dank ungenügender Rückwärtsbewegung der Frauenfelder ausnützen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr gaben sich die meisten Frauenfelder Spieler geschlagen. Ein paar wehrten sich aber noch vehement gegen die Niederlage. Simon Gessler zündete zusammen mit Kaj Stokholm noch einmal ein Feuerwerk, aber für mehr als Statistik-Kosmetik reichte es nicht.
Der Sportclub Frauenfeld war am vergangenen Samstag schlicht und einfach zu schwach, um im Kampf um Punkte mitreden zu können. So musste man sich am Ende mit 25:31 geschlagen geben und kämpft mit denselben Problemen wie schon in der ganzen Saison. Die Murgstädter sind zwar fähig alle zu schlagen, aber es besteht eben auch die Gefahr gegen alle zu verlieren.
Die Chance, es besser zu machen, haben die Frauenfelder bereits am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen den TV Appenzell. Man darf gespannt sein, welche Reaktion die Murgstädter zeigen nach dieser schwachen Leistung in Wädenswil.

TV Appenzell vs. Sportclub Frauenfeld: Mittwoch, 14.03.18 um 20:15 Uhr in der Wührehalle in Appenzell.
Autor: Michael Hochstrasser

Telegramm

HC Wädenswil vs. SC Frauenfeld 31:25 (16:12)
Samstag, 10.03.18; Glärnischhalle, Wädenswil
Im Aufgebot: Kaj Stokholm (7 Paraden / 1 Tor), Patrick Murbach (4 Paraden), Noel Berger () Robbi Bürgi (), Yves Petrig (5), Flavio Müller (5), Nestor Reimann (), Maiyk Kipili (4), Thomas Lovric (), Noah Heim (), Reto Rutschmann (), Simon Gessler (8), Andrin Geissler (2), Fabrice Walter ()
Überzählig: David Bünter, Simon Gayle, Patrick Ladner, Michael Lovric
Verletzt: Edin Hasanovic, Yannick Ricci, Michael Hochstrasser
Weltreise: Fabrizio Steiner