Neuer Sportchef – Parli verlässt den HCR
Unihockey

Neuer Sportchef – Parli verlässt den HCR

Patrick Albrecht gibt sein Rücktritt als Sportchef beim HC Rychenberg bekannt. Den HCR verlassen wird Stürmer Linard Parli. Beide Parteien habe sich gegenseitig auf die sofortige Auflösung des Vertrags geeinigt.

Beinahe neun Jahre lang war Patrick Albrecht beim HC Rychenberg der für die NLA-Mannschaft zuständige Sportchef und gestaltete damit deren Entwicklung in dieser Zeit grundlegend mit. Stets hat er die Spieler, fachkundig, zuvorkommend und mit viel Engagement betreut. Im gegenseitigen Einvernehmen gibt Albrecht nun die sportliche Verantwortung ab. Als seinen Nachfolger bestimmt der Vorstand ad interim Mario Kradolfer. Der ehemalige Spieler und jetzige Marketingverantwortliche übernimmt die Aufgabe bis zur Ernennung eines definitiven Sportchefs. Bereits angestossen hat man die Planung der Saison 2018/19. Zahlreiche Gespräche mit aktuellen und potentiellen Spielern sind angelaufen. Unterstützt wird Kradolfer dabei von einer neu gebildeten Sportkommission, welche sich zukünftig für die strategischen Geschicke der Sportabteilung verantwortlich zeigen wird.

Im Hinblick auf die kommende Saison wird eine Neuausrichtung angestrebt: «Wir läuten einen Generationenwechsel ein und wollen unseren nachstossenden Talenten eine optimale Perspektive bieten», erläutert Kradolfer das Vorhaben. Dadurch soll auch die Bindung des Teams zum Gesamtverein gestärkt werden. Als Trumpf bei seinen Verhandlungen erkennt Kradolfer, dass «wir mit dem Umzug in die neue WIN4-Halle ab der nächsten Saison in einer der schönsten Halle der Schweiz trainieren und spielen werden».

Patrick Albrecht bleibt dem HCR weiterhin in der Marketingabteilung erhalten, wo er sich zukünftig für die Akquise und Betreuung von Sponsoren und Partner engagieren wird. Der HC Rychenberg bedankt sich bei Patrick Albrecht ganz herzlich für seinen leidenschaftlichen Einsatz als Sportchef und freut sich auch weiterhin auf seine Dienste im Verein zählen zu dürfen.

Linard Parli zieht weiter
Als grosse Verstärkung und als Führungsspieler war Linard Parli bei seiner Verpflichtung angekündigt worden. Und dass er dies hätte sein können, zeigte er im Eröffnungsspiel. Wie ein Tornado war er gegen Zug in die laufende Saison gestartet und hatte zum Sieg gegen Zug drei Tore und zwei Assists beigesteuert. Aufgrund der grossen Belastung an seiner neuen Arbeitsstelle wurde die Doppelbelastung mit Beruf und Leistungssport in den letzten Wochen zunehmend unvereinbarer. Da auch in absehbarer Zukunft keine Änderung in Sicht war, suchte Parli das Gespräch mit der sportlichen Leitung. Gemeinsam entschieden die beiden Parteien, dass es unter diesen Voraussetzungen keinen Sinn machte, die Zusammenarbeit fortzuführen und lösten den Vertrag per sofort im gegenseitigen Einvernehmen auf. Der Verein bedankt sich bei Linard Parli für seine Dienste und wünscht ihm auf seinem sportlichen und privaten Weg alles Gute.