Mit mehr Offensivpower gegen den FC Wohlen
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Mit mehr Offensivpower gegen den FC Wohlen

Am Samstag gibt’s für Brühl das erste Heimspiel dieses Frühlings, und zwar bereits um 15 Uhr – dies aus Rücksicht auf Brühl-Fans, die dann am Abend auch noch den FCSG besuchen wollen.

Gast im Paul-Grüninger-Stadion ist der FC Wohlen. Die Aargauer sind im letzten Sommer freiwillig aus der Challenge League abgestiegen, kämpfen jetzt aber bereits wieder gegen den Abstieg. Zurzeit belegen sie den zweitletzten Platz, haben vier Punkte Abstand auf einen rettenden Platz und sieben Punkte auf den SC Brühl. Da ist schnell ausgerechnet, dass Wohlen am Samstag alles unternehmen wird, um drei Punkte aus St.Gallen zu entführen; ebenso schnell ist ausgerechnet, dass in einem solchen Falle Brühl in eine ungemütliche Lage käme, weil mitten in den Abstiegsstrudel.

Der SC Brühl konnte in den ersten zwei Spielen diesen Frühling nicht überzeugen, vor allem das Unentschieden vom letzten Samstag gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten FC La Chaux-de-Fonds tut weh. Auffällig war die Offensivschwäche der Kronen, die sich aber erklären lässt. Auf den Flügelpositionen ging über den Winter massiv Power verloren, so mit dem Abgang von Nicolas Eberle zu Rapperswil-Jona und von Felipe Dorta nach Südostasien. Mit den verletzten Raphael Huber und Alessandro Riedle fielen zwei weitere Offensivkräfte aus, respektive kamen im letzten Spiel nur zu Teileinsätzen.

Auch wenn die Flügelspieler noch nicht adäquat ersetzt sind, so gibt es doch immerhin Entwarnung aus der Krankenstation: Gegen Wohlen sollten mehr oder weniger alle Spieler fit an Bord sein. Es fehlt dann einzig noch der Neuerwerb vom FC Bazenheid, der Stürmer Demian Titaro. Dieser ist noch im Aufbautraining.

Das Spiel SC Brühl gegen den FC Wohlen findet am Samstag im PGS statt, bereits um 15 Uhr.