Misslungener Playoff-Start
Volleyball

Misslungener Playoff-Start

Die Volleyballerinnen vom VBC Aadorf kommen auswärts gegen ein starkes Volley Genève unter die Räder. Die äusserst schwache Leistung wird gnadenlos mit 0:3 (18:25, 15:25, 13:25) bestraft und bringt Coach Cao Herrera ins Grübeln.

Am Samstag mussten die Thurgauerinnen auswärts gegen Volley Genève antreten. Genève beendete die Qualifikation auf dem zweiten Rang und man wusste bereits im Vorfeld, dass es kein einfaches Spiel für das Team um Cao Herrera werden würde.

Die Startphase gestaltete sich ausgeglichen. Die lange Anreise schien den Thurgauerinnen nichts ausgemacht zu haben. Es waren die Genferinnen die zu Beginn Startschwierigkeiten hatten und zeitweise in Rückstand gerieten. Bis zur Satzmitte war es jedoch keinen der beiden Teams gelungen sich abzusetzen. Zur Satzende vermochte das Heimteam sich zu steigern und nach Punkten davonzuziehen. Die Thurgauerinnen spielten gut mit und waren bis dahin ebenbürtig, doch gaben sie zum Schluss den Satz aus der Hand. Den Genferinnen gelang es am Schluss ein wenig gegen den Spielverlauf den Satz am Schluss doch noch recht deutlich mit 25:18 für sich zu entscheiden.

Wer im Zweiten auf eine Steigerung der Thurgauerinnen gehofft hatte, musste sich bald enttäuscht ansehen, wie die Genferinnen mehr und mehr das Spiel an sich rissen und Ball und Gegner kontrollierten. Mehrere Leistungsträgerinnen auf Thurgauer-Seite standen neben sich und so war Coach Herrera bereits früh gezwungen zu reagieren. Mit Martina Koch und Janick Schaltegger kam wieder ein bisschen Leben ins Spiel. Doch die Genferinnen waren nun auf Betriebstemperatur und liessen sich nicht beeindrucken. Klar als der Erste Satz mussten die Thurgauerinnen auch den Zweiten mit 15:25 abgeben.

Die Genferinnen blieben auch im Dritten am Drücker. Dies auch weil die Thurgauerinnen eine äusserst bescheidene Leistung über das ganze Spiel hinaus zeigten, um es freundlich auszudrücken. Das Heimteam konnte sich zeitweise mit 18:6 absetzen und konnte auf kräftesparenderweise bis zum Satzende behaupten. Die Thurgauerinnen liessen den Gegner gewähren und mussten am Schluss auch den Dritten mit 13:25 diskussionslos abgeben und den Gegner zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg gratulieren.

Die Thurgauerinnen zeigten eine enttäuschende Leistung und rutschen nach dem ersten Spieltag in der Finalrunde auf den achten und letzten Platz der Tabelle. Am nächsten Samstag bekommen die Spielerinnen um Cao Herrera mit dem VBC Münchenbuchsee der amtierende Meister zu tun. Es wird vor heimische Kulisse keine einfache Aufgabe, doch ist mit einer anderen Einstellung zum Spiel doch noch was möglich.

 

 

Telegramm

Samstag, 03.02.2018
8. Playoffrunde Volley Genève vs. VBC Aadorf (25:18, 25:15, 25:13)
Spielezeit: 1 Stunde 07 Minunten Sporthalle Henry-Dunant  Zuschauer: 107
Im Einsatz für den VBC: Lara Hasler, Ramona Meili, Janick Schaltegger, Elena Hake, Merlin Hurt, Elis Albertini (C), Martina Koch, Alexandra Schaber, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Juliennis Bravo