LINDAREN Volley Amriswil empfängt den Meister und Supercup-Sieger
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LINDAREN Volley Amriswil empfängt den Meister und Supercup-Sieger

Wenn am kommenden Samstag das momentan an dritter Stelle klassierte Lausanne seine Aufwartung in Amriswil macht, gastiert der einzige Gegner im Tellenfeld, der LINDAREN Volley Amriswil in dieser Spielzeit schlagen konnnte. Der 3:0-Sieg der Waadtländer im Supercup ist inzwischen aber schon mehr als zwei Monate her.

Das vor der Meisterschaft von Fachleuten zum Meisterschaftsfavoriten erkorene Lausanne hat einen nicht ganz problemlosen Herbst hinter sich. Drei Niederlagen – notabene ausschliesslich Heimniederlagen – hat LUC eingefahren, und zwar gegen Schönenwerd, Amriswil und Chênois. Daraus herauszulesen, dass die Waadtländer einen Heimkomplex haben könnten, wäre schon etwas gewagt. Spieler und Staff wissen einfach, dass der unmögliche Meisterschaftsmodus bewirkt, dass nach 21 Spielen mit Beginn der Playoffs alles wieder bei Null beginnt. Alle acht NLA-Mannschaften sind nämlich für die Kurzentscheidungen zugelassen. Rein theoretisch könnte der Playoff-Final den 7. und 8. der Qualifikation zusammenführen.

Im Gegensatz zu LINDAREN Volley Amriswil hat LUC schon zwei CEV-Cup-Runden hinter sich. Nachdem man sich gegen die Ukrainer aus Lvov (Lemberg) knapp hatte durchsetzen können, wartete mit Trentino aus Italien ein übermächtiger Gegner auf den Schweizer Meister. Zwar verloren die Vaudois beide Spiele mit 0:3, doch zogen sie sich gegen Aaron Russell, Maarten van Garderen und Co. durchaus achtbar aus der Affäre. Bemerkenswert: In beiden Spielen war der ex-Amriswiler Adrien Prével der statistisch beste Spieler des Spiels – vor allen Stars aus dem Trentino-Team.

LINDAREN Volley Amriswil hat sich im CEV-Cup in zwei überragenden Spielen gegen die favorisierten Holländer von Abiant Lycurgus Groningen durchgesetzt. Jetzt wartet die Mannschaft von Brčko aus Bosnien-Herzegowina auf das Klok-Team. Brčko liegt ganz im Nordosten des jungen Vielvölkerstaats in der teilautonomen Region Srpska und ist vom serbischen Belgrad in zwei Stunden erreichbar. Sollte man sich gegen die Leute vom Balkan durchsetzen, wartet im Viertelsfinal wohl niemand Geringeres als genau eben … Trentino! Das wäre dann mit Sicherheit d a s Spiel des Jahres in der altehrwürdigen Tellenfeld-Halle!

Doch vorerst geht es gegen LUC. Die Leute um Passeur Josh Howatson werden mit Sicherheit alles daran setzen ihre nun schon 11 Spiele andauernde Ungeschlagenheit zu bewahren.

Das Spiel wird durch die vereinseigene TV-Equipe um Regisseur Luca Fischer live auf

http://www.swiss-sport.tv übertragen, dort kann es auch nach dem Spiel und in den folgenden Tagen noch als Aufzeichnung angeschaut werden.