Letzte Zuzüge bei Volley Amriswil
Volleyball

Letzte Zuzüge bei Volley Amriswil

14. August 2017 *** Nachdem Volley Amriswil die Zuzüge von Jovan Djokic und Hugo Hamacher da Silva – beide vorgesehen für die Annahme und den Aussenangriff – und von Roman Brühwiler als zweiten Diagonalangreifer schon bekanntgegeben hatte, konnte das Kader mit dem Zuzug von drei weiteren Spielern komplettiert werden.

Nach den Abgängen der beiden Mitteangreifer Lucas van Berkel zu Spoleto in die 2. italienische Liga und Thomas Brändli zum Ligakonkurrenten Näfels mussten sich die Verantwortlichen des Schweizer Meisters auf der Mitteposition um Ersatz bemühen. Mit der Verpflichtung des 27-jährigen Nemanja Radovic ist die Lücke mehr als nur geschlossen worden. Dem 204 cm grossen Serben geht ein ausgezeichneter Ruf voraus. Er spielte während mehreren Jahren in der höchsten serbischen Liga bei Radnicki Kragujevac. Nach einem Abstecher in die oberste griechische Liga verstärkte er in der Saison 16/17 das rumänische Spitzenteam Galati, mit dem er auch im CEV-Cup spielte. Ins serbische Nationalteam wurde der äusserst sprungstarke Spieler mehrfach berufen.

Ebenfalls für die Mitteposition ist eines der grössten Schweizer Nachwuchstalente vorgesehen. Von Schönenwerd stösst der 19-jährige Marko Kesten zu Amriswil. Der Nachwuchsspieler wird in Amriswil das vierte Lehrjahr als Elektromonteur absolvieren und deshalb nicht immer zweimal täglich trainieren können. Für ihn, der nach der Lehre auf den Sport zu setzen gedenkt, ist Amriswil eine ideale volleyballerische Ausbildungsstätte. Kesten ist 202 cm gross, mit 85 kg aber eher etwas untergewichtig. Wetten, dass das harte Training unter Ratko Pavlicevic und die gute Ernährung im Eufrat aus dem Sprenzel einen Hünen machen wird!

Der letzte Neuzuzug ist ein alter Bekannter: Georgiy Nasibullin spielte in der Meistersaison 15/16 als zweiter Diagonalangreifer während einer Saison bei Amriswil. Hinter Sébastien Steigmeier kam er allerdings nur sehr selten zum Einsatz. In der Saison 17/18 wird der 29-jährige Ukrainer versuchen, sich einen Stammplatz als Annahme- und Aussenangriffspieler zu erkämpfen. Im Gegensatz zu seinem letzten Engagement in Amriswil, als er täglich von Zürich nach Amriswil pendelte, wird Nasibullin in Amriswil Wohnsitz haben. Die damit erzielte längere Erholungsphase wird sich zweifellos positiv auf die Leistungen des Spielers auswirken.