Krebs kann sich Berufstrainer nennen
Unihockey

Krebs kann sich Berufstrainer nennen

Philipp Krebs, seines Zeichens U21-Trainer des HC Rychenberg, hat die Ausbildung zum ‹Trainer Leistungssport mit eidgenössischem Fachausweis› erfolgreich abgeschlossen.

Die ‹Trainerbildung Schweiz› existiert seit über vierzig Jahren und fusst auf der Kooperation von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport (BASPO). Die Ausbildung zum ‹Trainer Leistungssport mit eidgenössischem Fachausweis› dauert ein Jahr und umfasst im Wesentlichen sieben Module à zwei bis sechs Tage. Diese werden an der Eidgenössische Hochschule für Sport in Magglingen (EHSM) angeboten.

Den diesjährigen Lehrgang zum eidgenössisch diplomierten Berufstrainer schlossen sechs Unihockeytrainer erfolgreich ab. Vier davon haben einen mehr oder weniger engen Bezug zu Winterthur: Kaspar Gassmann (Uster NLA) und Daniel Gafner (Red Ants Rychenberg U17) sind Winterthurer, Remo Manser war mal Assistenztrainer im NLA-Team des HC Rychenberg und ist mittlerweile Auswahlchef beim nationalen Verband und – last but not least – der Pfungemer Philipp Krebs leitet beim HCR die Geschicke der U21-Junioren und des im Aufbau befindlichen Leistungszentrums.

Krebs auf der Überholspur
Krebs hat trotz seiner erst 23 Jahre bereits viel Erfahrung im Trainergeschäft. Seine Sporen verdiente er sich ein paar Jahre lang als Assistent arrivierter Trainer wie Roman Arpagaus ab, ehe er 2015 mit den U18-Junioren erstmals eine Mannschaft als Verantwortlicher übernahm – und diese gleich im ersten Jahr zum Meistertitel führte. Nach zwei Saison wechselte er nun vereinsintern zu den U21-Junioren.

Die Lehrgänge in Magglingen empfand Krebs als bereichernd: «Es war eine spannende Ausbildung. Insbesondere der Austausch mit den Trainern anderer Sportarten war sehr anregend. Ein besserer Trainer wird man zwar nicht bloss dadurch, dass man eine Ausbildung besucht, aber ich denke, ein grosses theoretisches Wissen ist heutzutage im Unihockey essentiell.» Seinen Dank richtet Krebs auch an Simon Meier, der ihn als Sportfachbetreuer begleitete