Knappe 3:2 Niederlage im Playoff-Halbfinal
Volleyball

Knappe 3:2 Niederlage im Playoff-Halbfinal

Die Kreuzlingerinnen verlieren ihr erstes Playoffspiel gegen Volleya Obwalden denkbar knapp in 5 Sätzen. Im Rückspiel nächsten Samstag muss nun ein Sieg her, will man den Playofffinal noch erreichen.  

Der Beginn des Spiels war harzig. Kreuzlingen fand nicht so recht ins Spiel und lag bald mit einigen Punkten in Rückstand. Immer wieder punkteten die Obwaldnerinnen über die starken Mittespielerinnen und mit dem schnellen Spiel der gegnerischen Passeuse hatte man zu kämpfen. Der Rückstand wuchs an und die Gegnerinnen zogen auf 18:13 davon. Die Pallavolo-Damen konnten zwar noch einmal Punkte gutmachen, dennoch musste man den Satz mit 25:20 abgeben. Für das Team um Coach Georgieva war jedoch klar - da liegt noch mehr drin.

Im zweiten Satz begann man stark. Sofort war die ganze Mannschaft präsent und setzte die Gegnerinnen unter Druck, woraus ein Vorsprung von einigen Punkten resultierte. Durch gute Aufschläge und wuchtige Angriffe der Kreuzlingerinnen wackelte das Heimteam immer mehr und so konnte man auf 14:19 davonziehen. Der Bann war gebrochen und Kreuzlingen zeigte nun ein starkes Spiel. Somit ging der zweite Satz mit 20:25 verdient an die Spielerinnen aus dem Thurgau.

Auch im folgenden Satz machten die Pallavolo-Damen mächtig Druck. Obwohl der Start in den Satz nicht so gut war, konnten die Damen um Coach Georgieva immer wieder mit sehenswerten Angriffen punkten und den Gegner verunsichern. In der Verteidigung wurden viele Bälle gerettet oder bereits am Aufschlag zum Punkt serviert. Am Ende des Satzes gelang es dem Heimteam noch einmal näher heranzukommen. Die Kreuzlingerinnen konnte den Satz in extremis noch mit 25:23 Punkten gewinnen.

Coach Georgieva forderte nun den Gewinn des vierten Satzes. Leider misslang der Start in den vierten Satz gründlich. Schnell lagen die Pallavolo-Damen mit 5:2 zurück. Dadurch baute man den Gegner wieder auf. Diese glaubten noch einmal an ihre Chance. Kreuzlingen hingegen spielte nun ängstlich und machte mehr Eigenfehler als zuvor. Obwalden baute die Führung aus, konnte sich aber nie wirklich entscheidend absetzen. Am Schluss verlor Kreuzlingen den Satz mit 21:25.

Der fünfte Satz musste entscheiden. Die Thurgauerinnen begannen stark und führten schnell mit einigen Punkten. Obwalden liess sich aber nicht abschütteln, konnte wieder ausgleichen und sogar auf 11:7 davonziehen. Durch eine starke Aufschlagserie kämpften sich die Pallavolo-Damen wieder auf 11:11 heran. Am Schluss reichte es dennoch nicht und Kreuzlingen verlor äusserst knapp mit 12:15 Punkten.

Am nächsten Samstag findet das Rückspiel in Kreuzlingen statt. Das Spiel wird um 16 Uhr im Remisberg angepfiffen. Wir würden uns über zahlreiche Zuschauer freuen, die uns lautstark unterstützen.

 

Telegramm

Volleya Obwalden - Pallavolo Kreuzlingen 3:2 (25:20, 20:25, 23:25, 25:21,15:12)
Remisberg, Dauer: 2 h 2 min. Schiedsgericht: S. Dzankovic, M. Triebold
Kreuzlingen mit: R. Reiser (Captain), N. Bollinger, C. Bürgi, A. Hösch, D. Hösch, P. Humbel, R. Schildknecht, A. Weber, L. Vetterli. Ohne: M. Iselin; Coach: E. Georgieva