Kanter Niederlage für den EHC Frauenfeld
Eishockey

Kanter Niederlage für den EHC Frauenfeld

Seewen machte sofort druck auf das Tor der Frauenfelder. Man merkte von Beginn weg dass es für die Innerschweizer um viel geht. Sie möchten ja in der nächsten Saison in die Super 1 Liga aufsteigen.

Schon nach 3 Minuten erzielte Riatsch die Führung für die Schwyzer. Es dauerte 6 Minuten bis auch die Thurgauer zu Chancen kamen, dies aber in Überzahl. Nach hälfte des ersten Drittels musste Pargätzi auf die Strafbank. Diese Möglichkeit lies Seewen nicht ungenutzt und baute die Führung aus. Noch vor dem Pausenpfiff verhinderte Styger, im Tor der Frauenfelder mit einem Big Save das 3 Tor für die Innerschweizer.

Auch im Mitteldrittel dominierte Seewen. Es dauerte nicht lange und sie gingen mit 3:0 in Führung. Von den Thurgauern war weiter hin nicht viel zu sehen. In der 25 Minute konnte Frauenfeld in Überzahl spielen, es gelang ihnen aber nicht den erweiterten Anschlusstreffer zu erzielen. Kaum waren die Schyzer wieder komplett belagerten sie das Tor von Styger wieder. Kaum hatte ein Frauenfelder Spieler den Puck kam schon ein Seewener und machte Druck. Noch vor der zweiten Sirene kassierte Frauenfeld den Vierten Treffer. 8 Sekunden waren im Mitteldrittel noch zu Spielen da viel gar das 5:0 für Seewen.

Auch die grössten Frauenfelder Anhänger glaubten nicht mehr an eine Wende. Die Thurgauer waren an diesem Abend für einmal zu Passiv. Nur der Coach der Frauenfelder glaubte daran und nahm zu Beginn des letzten Drittels den Torwart aus dem Spiel. Da ein Spieler von Seewen auf der Strafbank war, konnten die Kantonshauptstädter mit zwei Spielern mehr agieren. Auch diese Massnahme führte zu keinem Frauenfelder Treffer. Seewen lies nicht nach und hielt das Tempo immer noch Hoch. Nach dem sechsten Treffer für Seewen Wechselte Frauenfeld den Torhüter. Neu Spielte Zurbrügg und wurde Sekunden später auch das erste mal geprüft. Zurbrügg, welcher schon seit Jahren keinen Ernstkampf in der 1 Liga mehr hatte konnte seinen Kasten bis zur 51 Minute rein halten da viel da 7:0 für die Innerschweizer. In der 56 Minute gelang der Ehrentreffer für die Thurgauer aber mehr wie Resultatkosmetik war dies nicht. Mit 1:7 verloren die Frauenfelder ihr Heimspiel gegen Seewen klar. Für die Schwyzer ein sehr wichtiger Sieg, für Frauenfeld die höchste Niederlage gegen diesen Gegner.

Telegramm

EHC Frauenfeld – EHC Seewen 1 : 7  ( 0:2  -  0:3 – 1:2 )
KEB Frauenfeld, Frauenfeld 173 Zuschauer. Schiedsrichter: Eskola, Nater, Raskovic
Tore: 3. Riatsch (Zurkirchen) 0:1, 15. Riatsch (Holdener, Koller) 0:2, 24. Koller (Holdener) 0:3, 38. Schmidig (Pfranger, Bolfing) 0:4, 40. Koller (Riatsch, Holdener) 0:5, 46. Koller 0:6, Arnold (Koller, Riatsch) 0:7, 56. Brauchli (Moser, Cyrill Kuhn) 1:7
Strafen:  7 mal 2. Min. gegen EHC Frauenfeld; 5 mal 2. Min. gegen EHC Seewen
Bemerkungen:  46. Torhüterwechsel Frauenfeld,
EHC Frauenfeld:  Styger, Thaler, Suter, Käser, Rieser, Grolimund, Kurzbein, Moser, Jörg, Schumann, Pargätzi, Geiser, Pieroni, Lattner, Cédéric Kuhn, Fehr, Senn, Schoop, Brauchli, Cyrill Kuhn, Zurbrügg,
EHC Seewen: Schweiger, Robin Büeler, Schnüriger, Tim Büeler, Holdener, Moser, Suter, Schmidig, Bolfing, Zurkirchen, Koller, Arnold, Riatsch, Pfranger, Christen, Fries, Odermatt, Wellinger, Gisler,