Kann der FC Kreuzlingen an die erfolgreiche Vorrunde anschliessen?
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Kann der FC Kreuzlingen an die erfolgreiche Vorrunde anschliessen?

Ab kommendem Wochenende schnüren auch wieder die regionalen Fussballer ihre Schuhe. Als Tabellendritter in der Gruppe 6 der 2. Liga Interregional möchte der FC Kreuzlingen trotz veränderten Bedingungen weiter an die guten Resultate der Vorrunde anschliessen.

Zum Rückrundenauftakt in die 2. Liga Interregional vom kommenden Wochenende hält der FC Kreuzlingen unverändert an seinen Zielen fest. „Derzeit befinden wir uns auf dem dritten Tabellenplatz, sechs Punkte hinter dem Führungsduo Linth und Freienbach - also voll auf Kurs“, so Präsident Daniel Geisselhardt bei der halbjährlichen Medienorientierung. Zur Erinnerung: Im letzten Sommer lautete die präsidiale Vorgabe noch „einen Platz unter den ersten drei“. Damit dürfte auch Cheftrainer Kürsat Ortancioglu leben können, auch wenn Geisselhardt mit einem Schmunzeln anfügte: „der Trainer hat natürlich seine eigenen Ziele“. Ortancioglu selber blickt noch einmal kurz zurück, auf das Cupspiel gegen CL Vertreter Rapperswil-Jona wo seine Elf  kurz vor der Sensation stand, danach in der Meisterschaft lange an der Tabellenspitze stand und schliesslich doch in ein kleines Loch fiel. „Das ist aber völlig normal“ relativierte der Trainer.

„Kleiner Umbruch im Team“
Entscheidend wird ohnehin sein, wie seine Mannschaft aus den Starlöchern kommt. Wie mittlerweile üblich in der Liga hat auch der FCK in der Winterpause Substanz – sprich Spielerabgänge – zu verzeichnen. Der Coach spricht von einem „kleinen Umbruch“ im Team. Tatsächlich haben aber mit  Mido Arifagic (Topscorer im Team), Uwe Beran (Publikumsliebling), Kai Rettig (Verteidiger) und Carlo Knoll (Mittelfeld), vier gestandene Spieler den Verein verlassen (siehe Randvermerk). Zudem fällt Verteidiger Lenny Wulf nach einer kürzlich zugezogenen Verletzung (Innen- und Kreuzbandriss) sicher für die Rückrunde aus. Da überrascht es nicht dass der Trainer seine Ziele vorsichtig definiert:“ Wir müssen uns zuerst wieder neu finden, die Ziele von Woche zu Woche neu abstecken“. An den Vereinszielen will er hingegen nicht rütteln. Diese heissen nach wie vor auf junge regionale Talente zuzugehen und diese in die erste Mannschaft zu integrieren. So trainieren schon heute zwei Talente aus dem eigenen Nachwuchs regelmässig mit der ersten Mannschaft und sind auch fester Bestandteil des Teams für die kommende Rückrunde.

Winner Mentalität beibehalten
Ändern will der Trainer auch am Spielsystem nichts. Die beste Abwehr der Liga (nur 13 Gegentreffer), soll weiter das Herzstück der Mannschaft bleiben. Dafür konnte mit Antonella Votta (Weinfelden) und Yves Seeger (SG U18) zwei robuste Verteidiger gewonnen werden. Im Mittelfeld soll Antonio Macedo (Amriswil), ein technisch versierter Akteur frische Impulse bringen. Als eigentlicher Coup gilt jedoch der Zuzug von Sven Bode aus der deutschen Oberliga. Der pfeilschnelle Stürmer soll im Angriff neben Giovanni Pentrelli und dem wieder genesenen Albios Misini für die nötigen Tore sorgen. Stammtorhüter Silvan Kessler und Verteidiger Siomon Affentranger, beide ebenfalls anwesend sind sich sicher: “ Wenn wir schnell wieder an die Winner-Mentalität der Vorrunde anschliessen und möglichst lange an der Spitze mitmischen, können wir auch Mal an einem schlechten Tag einen Sieg einfahren“.

Telegramm

Zuzüge: Karaki Mohamed (Co-Trainer), Bode Sven (DE-Pforzheim), Votta Antonella (Weinfelden), Macedo Antonio (Amriswil), Seeger Yves (SG U18).
Abgänge: Baran Uwe (Uzwil), Arifagic Mido (Tuggen), Rettig Kai (Beruflich), Berger Miro (Beruflich).
Verletzt: Wulf Leonard (Kreuzbandriss). Pausiert: Knoll Carlo (Familiär)