Headis - eine neue Sportart in der Schweiz
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Headis - eine neue Sportart in der Schweiz

Ist es nun Kopfball an der Tischtennisplatte oder Tischtennis mit dem Kopf? Wenn Headis SpielerInnen an der Tischtennisplatte stehen, dann geht es hoch her und es kommt immer wieder zu spektakulären Szenen

Die Augen der Mitspieler sind immer auf den Ball gerichtet. Sie hechten, sie springen und sie köpfen und plötzlich liegen sie auf der Platte. Diese quirlige Mischung aus Tischtennis und Kopfball heißt Headis und ist 2006 vom Saarbrücker René Wegner erfunden worden.

Das Wort Headis setzt sich zusammen aus dem englischen Wort „Head“ und dem deutschen Wort Tennis. Die Regeln sind einfach und denen vom Tischtennis nachempfunden. Ein spezieller 100 Gramm schwerer Plastikball darf nur mit dem Kopf über das Netz bugsiert werden. Egal wie, egal in welcher Form, egal in welchem Tempo. Ob Hecht-Köpfer oder Kopf-Schmetterball – alles ist erlaubt. Diese nur auf den ersten Blick merkwürdig anmutende Sportart kann man zu zweit oder im Doppel zu viert an einer Tischtennisplatte spielen.

Wie beim Tischtennis muss auch der Headisball beim Aufschlag auf jeder Seite des Netzes einmal aufkommen. Im Spiel selbst ist es dann aber – anders als beim Tischtennis – erlaubt, die Platte zu berühren und den Ball volley zu nehmen. Wie beim Tischtennis endet ein Satz bei elf Punkten.

In der TV-Sendung «Schlag den Raab“ war das Spiel schon mehrmals im Programm. Vor allem in den deutschen Universitätsstädten ist Headis mächtig im Kommen – Studenten scheinen Gefallen an dieser neuen Sportart zu finden.