Glarner nutzt das Remis im Schlussgang der Giganten
Ringen, Schwingen

Glarner nutzt das Remis im Schlussgang der Giganten

Matthias Glarner gewinnt in Studen wie 2013 das Seeländische Schwingfest. Für den Berner Oberländer ist es der achte Kranzfest-Sieg der Karriere.

Zuletzt hatte er es jedoch nicht in den eigenen Händen. Er musste auf einen gestellten Schlussgang zwischen Christian Stucki und Kilian Wenger hoffen. Und dieser traf ein. Der 29-Jährige durfte sich zuletzt gar als alleiniger Sieger feiern lassen, weil die Kampfrichter nach dem mässigen Giganten-Schlussgang Christian Stucki die übliche Note 9,00 verweigerten. Dennoch verdiente sich Glarner den Tagessieg mit einer tadellosen Leistung vollauf. Fünf Siege und der Gestellte gegen Schwingerkönig Matthias Sempach sind ein gutes Zeugnis.

Zum vierten Mal in Serie triumphierte Unspunnen-Gewinner Daniel Bösch in Gossau am verbandseigenen St. Galler Kantonalfest. Im Schlussgang besiegte er den nach fünf Gängen punktgleichen Appenzeller Michael Bless nach ausgeglichenem Kampf. Für Bösch bedeutet dies den insgesamt zehnte Kranzfestsieg.

Christian Schuler hat zum zweiten Mal in dieser Saison ein Kranzfest zu seinen Gunsten entschieden. Nach dem Kantonalfestsieg in Unterägeri (Zuger) gewann der 27-jährige Schwyzer auch den Urner Ehrentag. Für den dreifachen Eidgenossen bedeutet dies den neunten Kranzfestsieg der Laufbahn. Schuler startete mit einem Unentschieden gegen Martin Zimmermann verhalten in den Wettkampf, blieb danach aber souverän und siegte fünf Mal in Serie. Den Tagessieg sicherte er sich mit dem Erfolg gegen Bruno Müller im Schlussgang.

Das in der Eishalle Le Locle ausgetragene Neuenburger Kantonalfest wurde wie erwartet vom Freiburger Eidgenossen Michael Nydegger dominiert. Der 29-jährige Sensler gewann sein sechstes Kranzfest und unterstrich deutlich, dass er in der Romandie in dieser Saison als der zu schlagende Schwinger gilt. Seinen Tagessieg schmückte er mit fünf Erfolgen in sechs Duellen. Im Schlussgang bezwang Nydegger den Neuenburger Samuel Dind.