„Werden sehen, ob wir Topteam sind“: U23 der HSG Konstanz
Handball

„Werden sehen, ob wir Topteam sind“: U23 der HSG Konstanz

mit Spitzenspiel gegen Baden-Baden

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – TVS Baden-Baden

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Die Erfolgsserie mit zehn Spielen ohne Niederlage beschert der U23 der HSG Konstanz am Samstag, 20 Uhr, zur Primetime ein absolutes Oberliga-Topspiel: Im Duell Dritter gegen Vierter, das zugleich ein reines Südbaden-Duell ist, geht es um den Anschluss an die beiden Aufstiegsränge. Ein Highlight, auf das die Zweitliga-Reserve schon förmlich hin fiebert.

 

Schon direkt nach dem hart erkämpften 28:27-Auswärtssieg beim TV Weilstetten war Matthias Stockers blickt nach vorne gerichtet. Mit spürbarer Vorfreude. „Wir freuen uns auf ein echtes Topteam“, war da der erste Satz nach der Spielanalyse. Drittliga-Absteiger TVS Baden-Baden, der sein Team fast komplett zusammenhalten konnte, hatte schon in der letzten Saison in Konstanz einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Knapp mit 26:24 hatte damals die erste Mannschaft der Konstanzer die Oberhand behalten und mit diesem Sieg die Tabellenführung übernommen, die sie bis zum Ende nicht mehr abgab. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, das die HSG damals zu verrichten hatte.

 

Auf gleiches stellt sich Stocker nun wieder ein. Nach einer tollen Serie steht sein Team die letzten Wochen auf Platz drei, nur einen Zähler und Platz dahinter Baden-Baden. Ob die HSG-Talente deshalb nun auch schon ein Topteam seien, wurde er daraufhin gefragt. „Da bin ich selbst gespannt. Die Antwort werden wir am Samstag gegen 21.30 Uhr erfahren“, lächelte der Coach. Baden-Baden soll zum Gradmesser werden, nachdem sein Team zuletzt mit einem herrlichen Paukenschlag in Weilstetten triumphiert hatte. Benjamin Schweda leitete den Siegtreffer mit einem No-look-Pass ein, Patrick Volz stand in der Luft und vollendete den Kempa-Trick ins Glück. Stocker: „Das sind die schönsten Siege.“ Verderben lassen möchte er sich die tolle Ausgangsposition für ein hochklassiges Aufeinandertreffen da auch nicht von den weiter schlechten Nachrichten aus der medizinischen Abteilung. Mit Entspannung der Personallage ist vorerst nicht zu rechnen – ganz im Gegenteil. Es steht zu befürchten, dass die Gelb-Blauen wieder zum Improvisieren gezwungen sein werden.

 

Bemerkenswert gut steckte die jüngste Mannschaft der Oberliga diese personellen Rückschlage jedoch schon wochenlang weg. „Weder unter- noch überwerten“ möchte Stocker die Erfolge trotz der vielen Verletzten und Erkrankten. Er sagt aber ebenso: „Wir stehen sicher nicht zu Unrecht auf dem dritten Platz. Aber der Blick geht nach vorne, wir haben eine brutal schwere Aufgabe vor uns.“ Ein echtes Topteam eben, das mit der Erfahrung aus der 3. Liga, Kontinuität im Kader und dem neuen Trainer Sandro Catak um die Rückkehr in Liga drei kämpft. Auch Baden-Baden ist inzwischen seit fünf Partien ungeschlagen, stellt die zweitbeste Abwehr der Liga und hat insbesondere mit dem 20:20-Remis gegen den souveränen Tabellenführer Pforzheim am letzten Spieltag für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. Mit etwas mehr Glück beim Aluminium-Treffer vom Siebenmeterpunkt zehn Sekunden vor Schluss wäre sogar die erste Niederlage für den Primus aus der Goldstadt perfekt gewesen.

 

„Heimspiel um 20 Uhr zur Primetime, ein bärenstarker Gegner und ein Match mit Spitzenspiel-Charakter“, freut sich der 31-Jährige. „Jetzt werden wir sehen, ob wir weiter als an den beiden ersten Spieltagen sind.“ Hier hatte sich seine junge Truppe noch den beiden Spitzenteams Pforzheim und Neuhausen, die nun auch die ersten beiden Plätze einnehmen, geschlagen geben müssen. Dazwischen liegen zehn Begegnungen ohne Niederlage. Beste Voraussetzungen für ein tolles Handball-Spektakel am Samstag.

 

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