„Unsere Waffen reinbekommen“: U23 der HSG Konstanz empfängt stark besetztes Weinsberg
Handball

„Unsere Waffen reinbekommen“: U23 der HSG Konstanz empfängt stark besetztes Weinsberg

Ziel ist dritter Heimsieg in Serie

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – TSV Weinsberg

(Samstag, 17 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

7:1 Punkte haben die U23 der HSG Konstanz in den letzten drei Partien auf Platz sieben der Oberliga befördert. Gegen den TSV Weinsberg wünscht man sich bei der Zweitliga-Reserve am Samstag, 17 Uhr, nun direkt vor dem Zweitliga-Kracher gegen Emsdetten (20 Uhr) den dritten Heimsieg in Folge.

 

Zwar liegt das Feld in der Oberliga nach sechs Spielen noch dicht beisammen, eine erste Tendenz hat Matthias Stocker aber dennoch ausgemacht. Pforzheim/Eutingen scheint das Maß der Dinge zu sein, zusammen mit Drittliga-Absteiger TSV Neuhausen/Filder. „Dann kommt für mich Baden-Baden“, so der HSG-Coach. „Aber danach wird es schwer. Da kann jeder jeden schlagen.“ Umso schwieriger ist es, sich im Spitzenfeld zu halten, denn Kleinigkeiten geben oft den Ausschlag. So wie zuletzt im Auswärtsspiele beim TSB Schwäbisch Gmünd. Dieses Mal wurden die Konstanzer trotz zweiter verletzungsbedingter Ausfälle von Leistungsträgern und einer Roten Karte für ihre starke Abwehr- und Torwartleistung belohnt.

 

Auf einem guten Weg sieht Stocker sein junges Team, aber noch nicht so weit wie am Ende der Rückrunde der vergangenen Saison, als man mit einer eindrucksvollen Siegesserie auf Platz drei abschloss. „Da waren wir brutal stark“, meint er. „Diese gute Verfassung muss man sich hart erarbeiten.“ Nach einem Stotterstart ist Konstanz aber auf dem besten Weg, genau dies zu tun. Sich mit Kampf das Selbstvertrauen und die Selbstverständlichkeit der letzten Spielzeit wieder zu erarbeiten, als die Youngster von Erfolg zu Erfolg eilten. Für ihren Trainer macht die U23 aktuell noch zu wenig aus ihrer wieder gut operierenden Deckung.

 

Allerdings ist er mit der Entwicklung seiner Schützlinge sehr zufrieden. Nicht nur als Mannschaft, sondern auch individuell. Stocker: „Die Jungs müssen viel trainieren und hart arbeiten. Dann kann der eine oder andere in den nächsten Jahren oben in der ersten Mannschaft anklopfen.“ Denn was die Anlagen, das Talent und die Art, wie die Spieler Handball interpretieren, angeht, traut er einigen vieles zu. Aktuelle Beispiele für diesen Weg sind Samuel Wendel und Joschua Braun, die in der 2. Bundesliga schon zur Stammformation zählen. Doch bis dahin ist es noch ein steiniger Weg. Erster Brocken – und das im wahrsten Sinne des Wortes – ist der TSV Weinsberg. Der Club, der jedes Jahr als Aufstiegsanwärter gehandelt wird, verfügt über eine extrem erfahrene Mannschaft mit vielen ehemaligen Drttligaspielern – und ist vor allem körperlich eine echte Hausnummer.

 

Mit 37:28 schickte Weinsberg zuletzt die Erstliga-Reserve aus Stuttgart nach Hause. „Sensationell“ sei die Leistung Weinsbergs dabei gewesen, lobt der 31-Jährige nach dem Videostudium. Was die Einzelspieler betrifft, ordnet er den TSV beim „besten, was die Liga zu bieten hat“, ein. Gerade im Angriff verfügt Weinsberg mit vielen höherklassig erfahrenen Spielern über viel Qualität. „Wenn sie“, warnt der Konstanzer Übungsleiter, „ihre PS auf die Platte bekommen, sind für über 30 Tore gut. Da muss man aufpassen, nicht überrollt zu werden.“ Insofern muss die HSG als Grundstein erneut eine gute Defensivleistung aufbieten und hofft zusätzlich noch auf kurzfristige gute Nachrichten von der medizinischen Abteilung. „Ansonsten müssen wir unsere anderen Waffen reinbekommen. Eine gute Abwehr und dann ab nach vorne“, lächelt der B-Lizenzinhaber.

 

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