Nächste wichtige Partie: A-Jugend der HSG Konstanz
Handball

Nächste wichtige Partie: A-Jugend der HSG Konstanz

erwartet punktgleiche SG Pforzheim

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen

(Sonntag, 16 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Schritt eins wäre gemacht, aber es müssen weitere folgen. Das ist die klare Botschaft des Trainergespanns Thomas Zilm und Christian Korb. Mit dem TV Hochdorf wurde ein Tabellennachbar zuletzt deutlich distanziert (40:33), der nächste kommt am Sonntag, 16 Uhr, in die Schänzle-Sporthalle. Gegen die  punktgleiche SG Pforzheim/Eutingen geht es für beide Mannschaften um die verbliebene Rest-Minimalchance auf einen Platz in der Meisterrunde.

 

Die ersten Vier der Bundesliga sind dafür gesetzt und haben zugleich die direkte Qualifikation für das kommende Jahr in der Tasche. Für die restlichen Teams wird es bis dahin in der Pokalrunde ein weiter Weg. Ein Weg, der, sollte sich die A-Jugend der HSG nun nicht konstant auf hohem Niveau bewegen, jedoch mit der bestmöglichen Ausgangsposition bestritten werden soll. Das Duell mit der SG Pforzheim/Eutingen wird insofern nicht nur ein eminent wichtiges, richtungsweisendes, sondern auch höchst interessantes. Die Gäste aus der Gold- und Schmuckstadt sind als Topteam der letzten Jahre bislang etwas unter ihren Möglichketen geblieben, kommen aber immer besser in Fahrt und setzten mit dem 35:22-Kantersieg gegen den zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter Allach ein dickes Ausrufezeichen.

 

Prunkstück der seit Jahren starken Nachwuchsabteilung der SG ist die wahlweise offensiv oder defensiv agierende Abwehr. Nur 146 Gegentore bedeuten die zweitbeste Defensivbilanz der Liga, direkt hinter dem Primus, den Rhein-Neckar Löwen. Auf der anderen Seite besticht die HSG Konstanz durch die zweitbeste Offensive der Liga. 181 Treffer sind die stolze Ausbeute des Zweitliga-Nachwuchses, nur Allach hat öfter eingenetzt. So wird das direkte Aufeinandertreffen auch ein Duell der Gegensätze, zwischen Tempohandball und Abwehrbollwerk. Mit einem Testspiel am Montag gegen die U19 von Pfadi Winterthur startete die Vorbereitung der Gelb-Blauen, am Freitag wird noch einmal der Wettkampf gegen die Baden-Württembergische Auswahl von Joe Braun gesucht.

 

So ist es wenig verwunderlich, wenn die Konstanzer Trainer hier ein besonderes Augenmerk auf die Deckung legten und legen werden. „Über die Spielfreude, 40 Tore und den Sieg haben wir uns gefreut“, sagt Korb mit Blick auf den Vergleich mit Hochdorf. „Aber über das Tore verhindern nicht.“ Den Gegner lesen, Lösungen finden, all das müsse besser werden. Zumal Pforzheim sehr robust auftritt, sehr geradlinig spielt. Korb: „Wir werden ohne Druck zuhause frei auf Verbesserung der Spielanlagen aufspielen. Pforzheim will unbedingt die minimale Chance nutzen.“ Im Sommer trennten sich beide Teams bei einem Turnier in Günzburg mit einem Remis. Nun wird die größte Herausforderung wieder darin bestehen, genauso viel Druck und Dynamik im Angriff wie zuletzt zu entwickeln und in der Abwehr noch deutlich zuzulegen. Thomas Zilm stellt klar, dass es dabei nicht um „Schadensbegrenzung“ geht. „Wir spielen voll auf Sieg, müssen den Gegner in die Bewegung bekommen und mit unseren Mitteln dagegenhalten“, fordert er ein. Sein Team könne, müsse aber nicht gewinnen. Zumal ihm derzeit ohnehin wichtiger ist, wie seine Mannschaft auftritt – wichtiger gar als Erfolge. Diese dürften sich, wie gegen die Pfälzer aus Hochdorf, mit einer ansprechenden Vorstellung von ganz alleine einstellen. Vielleicht sogar gegen die ganz Großen der Liga wie Pforzheim, das in den letzten Jahren immer ganz vorne dabei war.

 

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