„Muss man sehen, dass wir daheim antreten“: U23 der HSG Konstanz will gegen Neckarsulm nachlegen
Handball

„Muss man sehen, dass wir daheim antreten“: U23 der HSG Konstanz will gegen Neckarsulm nachlegen

Zweitliga-Reserve will ersten Heimsieg der Saison in der Oberliga

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – Neckarsulmer Sport-Union

(Sonntag, 18 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Gut getan hat der Punktgewinn in Ulm, trotz drei Toren Rückstand kurz vor Schluss. Mit der aus der letzten Saison gezeigten Körpersprache und Entschlossenheit gelang der U23 der HSG Konstanz die erfolgreiche Aufholjagd. Am Sonntag, 18 Uhr, möchte sie in der heimischen Schänzle-Sporthalle gegen die Neckarsulmer Sport-Union nachlegen.

 

Schließlich lasse sich einiges Positives aus dem letzten Oberliga-Vergleich mitnehmen, ist sich Matthias Stocker sicher. Was 40 Minuten nicht gelang, war am Ende wieder zu sehen: „Wir haben gezeigt, was wir können und zu was wir fähig sind, wenn wir unsere Leistung abrufen.“ Doch genau hier liegen gerade noch der die Probleme. Die Schwächephasen dauern aktuell noch zu lange und ließen sich im schweren Auftaktprogramm gegen die Topteams der 4. Liga nicht kompensieren. „Das waren schwere Gegner zum Start“, gibt der HSG-Coach zu bedenken, doch er sagt auch: „Wenn wir nicht an unser Leistungslimit kommen, wird es gegen jeden Gegner schwer. Gelingt es uns, können wir gegen jeden gewinnen – das ist nicht neu.“ Immerhin konnte sich sein Team nun ein besseres Gefühl aufbauen, bevor die Neckarsulmer Sport-Union nach Konstanz kommt.

 

Angst oder Sorgen plagen den Konstanzer Übungsleiter nämlich nicht, versichert er. „Es waren zuletzt zu viele grobe Schnitzer dabei“, erklärt er und sieht die vordringlichste Aufgabe darin, „Stabilität reinzubekommen.“ Wenn sich Automatismen verfestigen, die Konzentration und das Selbstvertrauen steigen, könnten sich die guten Trainingsleistungen auch auf dem Spielfeld auszahlen. Dafür wird im individuellen Bereich, in der Kleingruppe und vor allem im Zusammenspiel im Angriff viel gearbeitet. Denn: „In der Abwehr bin ich bisher zufrieden. In der Offensive müssen wir zulegen“, fordert der B-Lizenzinhaber.

 

Gegner Neckarsulm feierte am letzten Spieltag ebenfalls das erste Erfolgserlebnis und den ersten Saisonsieg. Auffällig dabei: Lediglich fünf Spieler zeichneten dabei für 30 Tore verantwortlich, nur neun Gegentore mussten in der zweiten Hälfte hingenommen werden, bei 18 eigenen. Die körperlich starke Mannschaft blieb im Vergleich zur letzten Saison weitestgehend zusammen und ist für den Konstanzer Übungsleiter „ein schwer zu bespielender Gegner.“ Doch der Fokus liegt klar auf dem eigenen Spiel, nicht beim Kontrahenten aus Württemberg. Stocker: „Wir sind ein junges Team und müssen uns in Sachen Fehlerquote und Wurfverhalten verbessern.“ Besser die Stärken jedes einzelnen Spielers in das Spiel eingliedern steht ebenfalls ganz oben auf dem Wunschzettel, nach dem die tägliche Trainingsarbeit ausgerichtet ist. Diese sollten besser zum Vorschein kommen, ganz unabhängig von der Deckung des Gegenübers.

 

„Im Vergleich zu den ersten drei Spielen“, ist Stocker klar, „müssen wir uns steigern und alle 14 Spieler konstanter werden.“ Und mit Blick auf das nächste Spiel vor eigenem Publikum schiebt er nach: „Heimspiele wollen wir gewinnen. Man muss sehen, dass wir daheim antreten und die zwei Punkte unbedingt wollen.“

 

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