Konstanz ist mit vielen Zweitliga-Akteuren der HSG Deutscher Hochschulmeister
Handball

Konstanz ist mit vielen Zweitliga-Akteuren der HSG Deutscher Hochschulmeister

Titel souverän und ungeschlagen geholt

Konstanz stellt den neuen Deutschen Hochschulmeister im Handball. Nach einem deutlichen 39:19-Sieg gegen Karlsruhe in der Qualifikation drückte die Wettkampfgemeinschaft (WG) Konstanz mit Studierenden der Exzellenzuniversität und HTWG (Fachhochschule) der Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Hamburg ihren Stempel auf. Mit einem 31:25-Erfolg gegen die TU Berlin und einem 32:24-Sieg gegen die WG Köln holte das Team, das mit einer Ausnahme komplett aus Spielern des Zweitligisten HSG Konstanz zusammengesetzt war, souverän den Titel an den Bodensee. Nun stehen den Konstanzern internationale Aufgaben bei den European Universities Games (EUSA) 2020 in Belgrad bevor.

 

Im Rahmen der gegenseitigen Kooperation zur Förderung des Spitzensports stellte die HSG mit Maximilian Wolf, Sven Gemeinhardt, Jerome Portmann, Felix Krüger, Lars Michelberger, Joschua Braun, Michel Stotz, Samuel Wendel und Tim Keupp neun von zehn Spielern für das Finalturnier in Hamburg. Bei zweimal 25 Minuten Spielzeit fand das Konstanzer Team in der ersten Partie dennoch schwer hinein. Zur Halbzeit lag die Vertretung der Technischen Universität aus Berlin gar mit 14:12 in Front, weil sich die Gäste aus dem Süden der Republik in der Abwehr noch nicht richtig formiert und die Torhüter somit einen schweren Stand hatten. Ganz anders nach der Pause. „Wir haben von Anfang an richtig Gas gegeben“, freute sich Keeper Maximilian Wolf. Berlin hatte dem nicht mehr viel entgegenzusetzen, ehe der erste Sieg für Konstanz mit 31:25 schon recht deutlich ausfiel. „Ein Arbeitssieg“, so Wolf. Gegen Köln hatte Konstanz die Lehren aus dem ersten Spiel gezogen, war nun richtig im Turnier angekommen und drückte von der ersten Minute an aufs Tempo. Mit einer stabilen Deckung, guten Torhütern und viel Tempo in der ersten und zweiten Welle legten die Südbadener bereits zur Pause mit 19:12 vor. Am Ende feierte die WG Konstanz, die nun frühzeitig etwas den Fuß vom Gas genommen und das Spiel verwaltet hatte, einen 32:24-Sieg und mit zwei Erfolgen in zwei Begegnungen den Titel „Deutscher Hochschulmeister 2019“. Köln sicherte sich vor Berlin den zweiten Platz.

 

„Das war“, strahlte Maximilian Wolf mit seinen Mitspielern, „ein rundum gelungener Ausflug. Wir wollten den Titel gewinnen und konnten als Mannschaft zeigen, dass wir eingespielt sind und uns kennen.“ Als Lohn für die Deutsche Meisterschaft ist die Teilnahme an der „Europameisterschaft“, den European Universities Games (EUSA), 2020 in Belgrad sicher. Damit macht sich die enge Kooperation zwischen den beiden Konstanzer Hochschulen und der HSG wieder einmal für alle Seiten bezahlt. Im aktuellen Zweitliga-Kader der HSG Konstanz stehen ausschließlich Studierende, die in Konstanz Handall-Leistungssport in der „stärksten zweiten Liga der Welt“ mit einem Hochschulstudium an einer renommierten Universität oder Fachhochschule absolvieren und von der engen Abstimmung zwischen Sport und Studium profitieren können.

 

Weitere Informationen unter:

www.hsgkonstanz.de

www.facebook.com/hsgkonstanz

www.instagram.com/hsgkonstanz

www.youtube.com/c/HSGKonstanzTV