HSG Konstanz erhält Lizenz für 2. Bundesliga erneut ohne Auflagen und Bedingungen
Handball

HSG Konstanz erhält Lizenz für 2. Bundesliga erneut ohne Auflagen und Bedingungen

Sportliche Qualifikation soll in der Relegation folgen

Viermal hat sich die HSG Konstanz seit dem Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga 2016 dem Lizenzierungsverfahren gestellt, am Mittwochabend  erteilte die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) der HSG die Lizenz zum vierten Mal ohne Auflagen und Bedingungen. Damit hat die HSG Konstanz die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen für den Aufstieg in die „stärkste zweite  Liga der Welt“ geschaffen. Die sportliche Qualifikation soll am Samstag, 20 Uhr, mit einem Heimsieg in der Relegation gegen Eisenach folgen.

 

Über die erneut uneingeschränkte Lizenzerteilung und die damit verbundene Auszeichnung freut sich Finanzleiter Dr. Frank Meisch, der zusammen mit Steuerberater Martin Kohn das umfangreiche Zahlenwerk zusammengestellt hat. „Wir wirtschaften seit Jahren solide und freuen uns über die uneingeschränkte Lizenz“, sagt er. „Jetzt müssen wir nur noch aufsteigen.“ Wohl wissend, dass dies gegen Eisenach nach der 25:30-Niederlage im Hinspiel ein schweres Unterfangen wird. „Dank unserer Sponsoren und Partner“, so Meisch, „können wir gut und vernünftig wirtschaften und positive Zahlen ausweisen. Wir geben nicht mehr aus, als wir einnehmen.“ Sein Dank gilt zudem Martin Kohn, dessen „hervorragende Arbeit“ bei der Erstellung der Unterlagen er herausstellte. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens werden neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine auch rechtliche, infrastrukturelle und sportliche Kriterien überprüft. Die HSG Konstanz hat die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen erneut ohne jede Beanstandung erfüllt. Im Falle des sportlichen Aufstieges würde Konstanz damit zu den besten 36 Handball-Mannschaften der Bundesrepublik gehören und in seine insgesamt sechste Zweitliga-Spielzeit gehen.

 

Zugleich haben die Lizenzentscheidungen für die Aufsteiger aus der 3. Liga nun  für Klarheit gesorgt. Nachdem bereits alle bisherigen Zweitligisten die Lizenz für die Saison 2019/20 erhalten hatten, gilt dies nun auch für die drei übrigen Staffelmeister ThSV Eisenach, HC Empor Rostock und HSG Krefeld. Damit sind die Relegationsspiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga erforderlich und werden die Entscheidung darüber bringen, welche drei der vier Meister in der nächsten Saison in der dann auf nur noch 18 Vereine reduzierten 2. Bundesliga antreten dürfen. Nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen erhält der VfL Gummersbach im Falle des sportlichen Abstiegs die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga allerdings nur unter der Bedingung, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis Ende Mai 2019 geschlossen wird. Dies muss gegenüber der Lizenzierungskommission nachgewiesen werden. Wird die Bedingung nicht erfüllt, gilt die Lizenz als nicht erteilt.

 

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Steuerberater Olaf Rittmeier und Frank Bohmann als Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.

 

Weitere Informationen unter:

www.hsgkonstanz.de

www.facebook.com/hsgkonstanz

www.instagram.com/hsgkonstanz

www.youtube.com/c/HSGKonstanzTV