Heimspiel des TSV St. Otmar
Handball

Heimspiel des TSV St. Otmar

Spannung ist angesagt, wenn der TSV St. Otmar am Sonntag 13.09.20 um 17 Uhr (Sporthalle Kreuzbleiche) auf den BSV Bern trifft.

Im ersten Heimspiel behielt der TSV St. Otmar gegen den HSC Suhr Aarau, welcher zum Saisonauftakt den Supercup gegen Kadetten Schaffhausen gewinnen konnte, mit 29:26 die Oberhand. Dies nach einem hart umkämpften Spiel. Ebenfalls eng verlief die zweite Partie auswärts gegen Wacker Thun. In der ersten Halbzeit lagen die St. Galler vier Minuten vor der Pause mit drei Treffern in Front, mussten den Thunern aber bis zum Seitenwechsel noch den Ausgleich zugestehen. Mitte der zweiten Halbzeit gelang es Wacker Thun sich mit fünf Treffern abzusetzen. Doch damit war das Spiel noch keineswegs entschieden. 50 Sekunden vor Spielende gelang den Otmärlern der Anschlusstreffer. Doch Wacker Thun machte in der Folge den Sack zu und gewann mit 33:31. Für den TSV St. Otmar war dies eine Niederlage, die in die Kategorie «nicht zwingend» eingereiht werden muss. Der BSV Bern startet mit einer Auswärtsniederlage gegen Pfadi Winterthur (27:31) in die neue Saison. Der zweite Gegner der Berner, der HC Kriens-Luzern stand am Wochenende im Europacup im Einsatz, deshalb wurde diese Partie erst am Donnerstag ausgetragen. Erneut mussten sich die Berner geschlagen geben. Doch sie zeigten in der zweiten Halbzeit eindrücklich auf, wozu sie fähig sind. In der 38. Minute lagen sie mit 16:21 im Rückstand. Sieben Minuten vor Spielende gelang ihnen dann der Ausgleich. Die eindrückliche Aufholjagd wurde jedoch nicht belohnt, denn der HC Kriens-Luzern behielt am Ende mit 30:29 die Oberhand. Der BSV Bern wird alles daran setzen an die Leistung dieser zweiten Halbzeit anzuknüpfen um in St. Gallen die ersten Punkte zu holen, um sich nicht schon früh in der Saison einen allzu grossen Rückstand auf die Tabellenspitze einzuhandeln. Wie der TSV St. Otmar hat nämlich auch der BSV Bern die Zielsetzung «Playoff-Halbfinale» angegeben. Die letzten beiden Direktbegegnungen konnten die Berner gewinnen, beide jedoch äusserst knapp (29:28 und 32:31). Für die Otmärler heisst es also, die Aufgabe voll konzentriert und motiviert anzugehen und möglichst rasch den Spielrhythmus zu finden. Auf alle Fälle ist bei dieser Begegnung Spannung angesagt.