„Hausnummer für erstes Heimspiel“: U23 der HSG Konstanz heiß auf Oberliga-Heimauftakt
Handball

„Hausnummer für erstes Heimspiel“: U23 der HSG Konstanz heiß auf Oberliga-Heimauftakt

A-Jugend-Bundesliga, Oberliga und 3. Liga direkt hintereinander

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – TSV Weinsberg

(Samstag, 17.30 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Der Saisonauftakt geglückt, die erste Überraschung perfekt gemacht und mit ordentlich Euphorie und Rückenwind in die Oberliga gestartet: Die U23 der HSG Konstanz reitet nach saisonübergreifend nun 14 Spielen ohne Niederlage weiter auf der Erfolgswelle. Doch Trainer Matthias Stocker hebt, wie man ihn kennt, vor dem ersten Heimspiel am Samstag, 17.30 Uhr, direkt vor dem Drittligaspiel der HSG um 20 Uhr sogleich den Zeigefinger: „Mit Weinsberg wartet nun noch einmal ein schwererer Gegner als zum Saisonauftakt auf uns.“

 

Nach dem fünften Tabellenplatz in der letzten Saison und mit einem hochkarätig besetzten Kader um Alexej Prasolov, Jan und Sven König, Yannick Hölzl und dem Ex-Konstanzer Alexander Ruck steht Trainer Stefan Fähnle, lange Spieler beim TSB Heilbronn-Horkheim in der 3. Liga, „ganz viel individuelle Qualität zur Verfügung“, wie Stocker erklärt. Damit zeigt sich Weinsberg in der Defensive sehr stabil und bringt vor allem sehr viel Erfahrung, auch aus höheren Ligen, mit. „Ein gutes Team, eingespielt und erfahren“, so der HSG-Coach. „Das ist schon eine Hausnummer für unser erstes Heimspiel.“ Am vergangenen Wochenende setzte Weinsberg mit dem 29:28-Sieg gegen Drittliga-Absteiger Köndringen-Teningen so auch direkt die erste Duftmarke.

 

Etwas, was der Talentschmiede der HSG allerdings ebenfalls gelang: mit einem 27:24-Sieg beim ambitionierten TV Plochingen. Stocker: „Das haben die Jungs super gemacht. Ich bin zufrieden und positiv gestimmt, wie sie dies gemeistert haben.“ Doch gleichzeitig sagt er: „Nicht überbewerten“. Getreu dem Motto: Das nächste Spiel ist immer das schwerste Spiel. Über die Abwehr müsse seine junge Mannschaft gegen die ausgebufften Akteure des TSV Weinsberg wieder versuchen,  gut in das Spiel zu kommen und „voll dagegenhalten“, so der 30-Jährige. „Wir müssen weiter befreit aufspielen.“ Doch dabei muss die Anzahl der technischen Fehler deutlich reduziert werden, denn die Schwaben verfügen über eine sehr gefährliche Flügelzange, die Fehler eiskalt bestraft.

 

Während für Joschua Braun und Samuel Löffler die Trainingsintensität angepasst und reduziert wurde, standen für den Rest in dieser Woche vor allem individuelle Schwerpunkte auf dem Programm, ebenso wie die Entwicklung im spielerischen Bereich und die Verfeinerung des Spielsystems. Dabei war eine große Vorfreude auf das erste Oberliga-Heimspiel nach dem direkten Wiederaufstieg zu erkennen, berichtet der HSG-Coach. „Für mich sind das die schönsten Spieltage, mit der A-Jugend-Bundesliga vor und dem Drittligaspiel direkt nach uns“, lacht er. „Wir freuen uns auf die Unterstützung des Fanclubs. Das war schon in Plochingen ein großer Beitrag zum Sieg. Jetzt sind wir alle heiß auf den Oberliga-Heimauftakt.“

 

Mit vollem Kader soll mit dem gleichen Engagement, Kampf und Wille wie in Plochingen um die Chance zur nächsten Überraschung gearbeitet werden. „Wir brauchen die Emotionen und das Kämpferherz, dann sehen wir, ob wir eine Siegchance bekommen“, meint Stocker dazu. Ein wichtiger Baustein wird erneut die Stabilität in der Deckung sein, von der sich der B-Lizenzinhaber im ersten Auftritt seiner, der jüngsten Mannschaft der Liga, „begeistert“ zeigte. Denn Weinsberg werde jede Schwäche bestrafen, ist er überzeugt. „Wir müssen unsere Chancen besser ausnutzen, sonst wird es gegen diesen Gegner nicht mehr reichen.“

 

Weitere Informationen unter:

www.hsgkonstanz.de