„Hat Spaß gemacht, den Jungs zuzusehen“: U23 der HSG Konstanz
Handball

„Hat Spaß gemacht, den Jungs zuzusehen“: U23 der HSG Konstanz

baut Erfolgsserie in der Oberliga weiter aus

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – SG H2Ku Herrenberg 34:27 (16:14)

 

Die U23 der HSG Konstanz marschiert trotz aller Verletzungssorgen immer weiter. Mit dem 34:27-Sieg gegen Herrenberg blieb die Zweitliga-Reserve im neunten Spiel in Folge ungeschlagen, erhöhte das Punktekonto auf 16:6 und festigte Rang drei der Oberliga. Vollauf zufrieden war so auch Trainer Matthias Stocker, der sich nach der Rückkehr von Samuel Löffler und Benjamin Schweda wieder auf das Coaching konzentrieren konnte.

 

Nach zuletzt aufgrund größter Not drei Einsätzen als Spieler freute er sich an der Leistung seiner Schützlinge: „Das war von Beginn an ein insgesamt gutes Handballspiel. Wir haben hinten viel richtig gemacht.“ Mit viel Leidenschaft agierte seine junge Mannschaft von der ersten Sekunde an in der Deckung und lag so das ganze Spiel nur zweimal zurück. Als Maximilian Brähl die Gäste nach sechs Minuten mit 3:2 in Front gebracht hatte und noch einmal nach 18 Minuten beim 8:9. Fortan übernahm Konstanz das Kommando. Mitunter waren das Tempo und die Dynamik, aber auch die Ballstafetten der Konstanzer eine Augenweide, die einen keineswegs schwachen Kontrahenten immer wieder ins Schwimmen brachte.

 

In der Defensive war Konstanz gut auf die Stärken der Herrenberger am Kreis eingestellt und zog sich deshalb weit zurück. Zwar kam der Ex-Zweitligist deshalb zu einigen einfachen Toren aus dem Rückraum, doch viele Bälle an den Kreis konnte die HSG abfangen und für Konter nutzen. Sechsmal waren die Gelb-Blauen so erfolgreich und kamen zur Pause schon auf 16 erzielte Treffer. Was den HSG-Coach jedoch wurmte: Der Lohn für eine tolle Leistung, sprich die Führung, hätte schon deutlich höher sein können – ja müssen. „Sechs vergebene Versuche von beiden Außenpositionen plus ein Gegenstoß sind zu viel“, monierte Stocker nach den ersten 30 Minuten, wollte dabei aber nicht vergessen, dass es gerade die Außen waren, die in den letzten Spielen mit ganz starken Vorstellungen maßgeblich für die Erfolge verantwortlich waren.

 

So war dieses Mal der Rückraum mehr gefordert – und der lieferte. Vor allem Samuel Löffler war im zweiten Spiel nach seiner Verletzungspause wieder unermüdlicher Antreiber und im Eins-gegen-Eins kaum zu halten. „Samuel, Benni und Joel haben wichtige Akzente gesetzt“, gab es dafür ein Sonderlob vom Trainer. „Ich bin sehr zufrieden. Wir können froh über die Breite des großen Kaders sein.“ Im Moment bauchen de HSG-Talente jeden Mann, denn erneut musste der Ausfall von gleich sechs Akteuren aufgefangen werden. Selbst mit schwierigen Situationen wie der frühen zweiten Zweitstrafe für Samuel und Jonas Löffler wusste die HSG umzugehen und löste dies durch viele Wechsel souverän. Kurz wurde es nach 41 Minuten dennoch noch einmal spannend, als Herrenberg wieder bis auf 20:21 aufschließen konnte, darauf folgte jedoch prompt die stärkste Phase der Gastgeber mit einer guten Abschlussquote. Nach 54 Minuten war so alles entschieden. Felix Fehrenbach markierte mit dem Treffer zum 30:22 die Vorentscheidung, nachdem sich HSG-Schlussmann Lukas Herrmann einige Male auszeichnen konnte. Den 34:27-Schlusspunkt setzte der lange verletzte Balthes Reiff vom Siebenmeterpunkt. Stocker: „Wir haben in den entscheidenden Situationen wichtige Tore gemacht und nicht nachgelassen. Das hat mir sehr gut gefallen und Spaß gemacht, den Jungs zuzusehen. Ein verdienter Sieg.“

 

HSG Konstanz U23: Lukas Herrmann, Moritz Ebert (beide Tor); Joel Mauch (8/5), Benjamin Schweda, Hendrik Dahm (4), Rohat Sahin (1), Carl Gottesmann (5), Patrick Volz (2), Samuel Löffler (6), Balthes Reiff (1/1), Jerome Portmann, Simon Storz (4), Jonas Löffler (1), Felix Fehrenbach (2).

Zuschauer: 200.

 

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