Felix Krüger vor Relegation mit HSG Konstanz:
Handball

Felix Krüger vor Relegation mit HSG Konstanz:

„Das werden mit die verrücktesten Spiele unserer Karrieren“

Fünf Tore konnte der 1,98 Meter große Linkshänder Felix Krüger zum 35:30-Sieg im letzten Punktspiel der Saison in Saarlouis beisteuern. Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas ließ er die Generalprobe vor der Relegation zur 2. Handball-Bundesliga gegen den ThSV Eisenach Revue passieren und blickt auf den ersten Teil des Showdowns am Samstag, 19.30 Uhr, in Thüringen voraus. Das Rückspiel steigt am 18. Mai um 20 Uhr in der „Schänzle-Hölle“.

 

Felix, am Ende ist der letzte Test unter Wettkampfbedingungen vielleicht etwas anders gelaufen, als man sich vorgenommen hatte. Offensiv sehr überzeugend, allerdings auch mit 30 Gegentoren. Bist Du dennoch zufrieden?

Es war ein sehr schnelles Spiel mit vielen Angriffen. Auf der anderen Seite sind wir in den ersten zehn, 15 Minuten auch noch nicht so sicher gestanden und haben uns einfache Gegentore eingefangen. Saarlouis hat einen guten Angriff, hat den Ball gut gespielt und mit vielen Kreuzungen agiert. Nach der Anfangsphase konnten wir aber das zeigen, was uns die letzten Wochen ausgezeichnet hat: ein guter Zusammenhalt in der Defensive. Das hat vor allem in der zweiten Halbzeit wieder gut geklappt.

 

Offensiv war ganz viel Spielfreude zu erkennen.

Es war aber auch kein Druck da. Da funktioniert vieles noch einmal leichter. Dennoch haben wir 60 Minuten den Ball gut laufen lassen und unsere Chancen gut genutzt.

 

Also eine gute Generalprobe? Was nimmt man mit aus der letzten Partie vor den Aufstiegsspielen?

Zu verbessern gibt es immer etwas, das ist ein Prozess, der nie aufhört. Insgesamt war der Auftritt aber gelungen. Jeder hat Spielzeit bekommen und gezeigt, was er kann, Tore gemacht und unter Beweis gestellt, dass er in das Team gehört. Das war wichtig und wird uns in den nächsten zwei Wochen helfen. Wir können diese Variabilität mitnehmen, aber auch ein gutes Gefühl nach guten Trainingswochen und Spielen. Jetzt wollen wir das Beste rausholen, damit unser großes Ziel daheim gelingen kann.

 

Vor dem ersten Teil des Showdowns: Kribbelt es schon?

Es herrscht riesengroße Vorfreude darauf, binnen einer Woche vor insgesamt rund 5 000 Zuschauern spielen zu dürfen. Das Kribbeln kommt da von ganz alleine. Wenn man mitbekommt, wie viele Fans mitreisen werden, was sie auf sich nehmen und wie gut der Vorverkauf für das Rückspiel läuft, wird das immer mehr.

 

Was ist wichtig im Hinspiel, was ist das Ziel?

(lacht) Optimal wäre, zu gewinnen. Das wäre überragend. Ansonsten müssen wir das Spiel so knapp wie möglich gestalten. Ziel muss es sein, immer dranzubleiben und den Gegner und die heimischen Fans vielleicht etwas nervös zu machen. Wir wollen das Beste rausholen. Das werden mit die verrücktesten Spiele aller unserer Handball-Karrieren. Alle sind heiß darauf, alle freuen sich, alle wollen Gas gaben. Jetzt sehen wir zu, dass wir dies am Samstag mit der Unterstützung unserer Fans hinbekommen, um am Ende zusammen feiern zu können.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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