Erstes Endspiel: A-Jugend der HSG Konstanz in Göppingen gefordert
Handball

Erstes Endspiel: A-Jugend der HSG Konstanz in Göppingen gefordert

Austragung steht noch in den Sternen

A-Jugend-Bundesliga:

Frisch Auf Göppingen – HSG Konstanz

(Sonntag, 15 Uhr, EWS-Arena)

 

Mit Kampf und viel Krampf hat sich die A-Jugend der HSG Konstanz die Chance weiter erhalten. Der 28:26-Heimsieg gegen den VfL Günzburg bescherte dem Zweitliga-Nachwuchs nun zwei Endspiele um den Einzug in das Viertelfinale des DHB-Pokals. Aktueller Stand ist, dass am Sonntag, 15 Uhr, in Göppingen gespielt wird.

 

Dann träfen der Tabellenerste und -zweite der Bundesliga direkt aufeinander. Nach dem 31:31-Remis im Hinspiel eine hochspannende Ausganglage. Denn: Nur ein Punkte trennt Göppingen und Konstanz aktuell. Beide Mannschaften wären im Moment für die K.o.-Spiele qualifiziert, mit ein respektive zwei Punkten Rückstand folgen jedoch Bittenfeld und Oftersheim/Schwetzingen, die sich am Wochenende ebenfalls im direkten Duell gegenüber stehen sollen. So wäre ein Konstanzer Erfolg beim Erstliga-Nachwuchs von Frisch auf womöglich schon mehr als die halbe Miete für das Viertelfinale, eine Niederlage würde auf jeden Fall viel Druck und Ungewissheit für das letzte Auswärtsspiel in Hochdorf bedeuten.

 

In den regen der Göppinger warnt Christian Korb vor ein paar besonders starken Individualisten, die Frisch Auf auch in Bittenfeld vor einer Woche zum 25:21-Auswärtssieg führten. „Darauf müssen wir gut achten“, sagt er und kann erfreut berichten, dass der volle Kader zur Verfügung steht. Der Wunsch des HSG-Trainers: „Ein gutes Endresultat, das uns alle Möglichkeiten für den letzten Spieltag eröffnet.“ Denn obwohl sich seine junge Mannschaft im Hinspiel einen Punkt gegen den Favoriten sichern konnte, weiß er, dass es „in Göppingen immer sehr schwer ist. Wir haben dort selten wirklich gut ausgesehen.“

 

Doch auch der Gastgeber verspürt den Druck der Verfolger und ist vor den letzten Spielen gegen Bittenfeld und Oftersheim/Schwetzingen auf jeden Zähler angewiesen. Vor allem über ihre körperlich starken Rückraum-Shooter sind die Württemberger sehr gefährlich, Konstanz bringt, so Korb, „deutlich weniger Masse“ mit. Mit guter Abwehrarbeit wie gegen Bittenfeld muss so die Herkulesaufgabe gelingen, die Kreise der Göppinger Torjäger einzuschränken. Ein Sieg in Göppingen würde bedeuten, dass die HSG Konstanz am letzten Spieltag in Hochdorf alles selbst in der Hand hätte. „Sonst wird es eng und riskant“, umreißt Korb die Lage in der eng beisammen liegenden Spitze der Eliteklasse.

 

Zusätzlich belastend sind dabei die Entwicklungen bezüglich des neuartigen Corona-Virus. „Wir bereiten uns auf das Spiel vor“, erklärt der Coach. „Aber bis Sonntag wird noch viel passieren.“ Keine leichte Situation angesichts der Ungewissheit und der sich ständig ändernden aktuellen Lage. Die Bedeutung des sonst so wichtigen Spiels tritt hier schnell in den Hintergrund.

 

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