Christmas-Game mit Hochspannung: HSG Konstanz zum Jahresabschluss mit nächstem Thriller
Handball

Christmas-Game mit Hochspannung: HSG Konstanz zum Jahresabschluss mit nächstem Thriller

Am zweiten Weihnachtsfeiertag Duell mit Ex-Erstligist

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – TV Hüttenberg

(Donnerstag, 17 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Zum Schluss ein Highlight: Nach dem Sprung auf Platz 13 der 2. Handball-Bundesliga durch den 29:24-Sieg gegen Dresden freut sich die HSG Konstanz auf das Christmas-Game vor vollem Haus am Donnerstag, 17 Uhr. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es im ersten Rückrundenspiel noch vor der Spielpause im Januar direkt zum nächsten wegweisenden Duell im Hexenkessel „Schänzle-Hölle“. Mit dem TV Hüttenberg gastiert ein Tabellennachbar mit einem Punkt weniger am Schänzle. Tickets sind schon ab 12 Euro im Vorverkauf unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich.

 

Das Weihnachtsfest ist schon einmal gerettet. Dank der zwei wichtigen Punkte könnten Spieler und Trainer der HSG zumindest ein klein wenig Ruhe an Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag finden. Wobei das schwer genug ist. „Heiligabend funktioniert das vielleicht“, sagt Eblen vor dem Training am 23. Dezember und mit einem einzigen Wunsch: ein Bett und etwas Ruhe. „Da ist noch ein Tag dazwischen.“ Und frei. Am ersten Feiertag steht jedoch schon wieder der Handball im Fokus. Einen Tag später kommt mit dem TV Hüttenberg ein Kontrahent an den Bodensee, an den die HSG-Akteure keine allzu guten Erinnerungen haben. Im ersten Rückrundenspiel möchte man nun nur zur gerne seine ganz eigene Weihnachtsgeschichte schreiben. Mit vielen guten Freuden, die zusammenfinden, ein Fest zusammen feiern, sich danach glücklich in den Armen liegen und in die aufgrund der Europameisterschaft im Januar anstehende Pause verabschieden können.

 

Im August bot sich ein anderes Bild. Bitter enttäuschte Konstanzer schlichen in Hüttenberg gefrustet vom Feld, nachdem sie 40 Minuten ein ziemlich schlechtes Spiel abgeliefert und sich folgerichtig bereits einen Sieben-Tore-Rückstand eingehandelt hatten. Dann jedoch hatte die HSG eine furiose Aufholjagd gestartet und drei Minuten vor Schluss gleich mehrfach die Chance auf den Ausgleich, musste sich aber mit einer bitteren 23:24-Niederlage auf den Heimweg machen. „Wir haben“, ruft Eblen sich das Geschehen noch einmal ins Gedächtnis, „nicht gut im Angriff gespielt und viele Bälle verloren.“ Zudem hatte er bereits nach 17 Spielminuten auf Fabian Wiederstein verzichten müssen, der nach einer harten Entscheidung mit der Roten Karte bedacht worden war. Eblen: „Es waren viele Fehler im Spiel, eben ein typischer Saisonauftakt. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“

 

Leicht wird dieses Unterfangen gegen einen brandgefährlichen Gegner allerdings nicht. Zwar mussten die Mittelessen zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen und rutschten hinter die HSG auf Platz 15 ab, doch vor allem die offensiven Abwehrformationen machen den Ex-Erstligisten besonders unbequem. Als schwierig zu bespielen stuft der Konstanzer Übungsleiter das Team von Frederik Griesbach ein. Pfullingens Ex-Coach sagt: „Ich erwarte wieder ein knappes und spannendes Spiel. Meine bisherigen Auftritte in Konstanz waren überwiegend positiv geprägt, egal ob mit Horkheim oder beim sensationellen Sieg mit Pfullingen letztes Jahr. Ich gehe also mit einem guten Gefühl an den Bodensee.“ Nach der 32:34-Niederlage am Samstag in Bietigheim hatte er jedoch auch zugeben müssen, dass der TVH „jetzt in Konstanz richtig unter Druck“ stehe.

 

Hüttenberg verfügt mit dem wieder genesenen Markus Stegefelt und dem in den letzten Wochen für Eblen „überragend“ spielenden ehemaligen tschechischen Nationalspieler Thomas Sklenak (37) sowie dem aktuell drittbesten Torschützen der Liga, Björn Zintel, und Dieudonné Mubenzem über enorm viel Qualität. Mubenzem ist aktueller tschechischer Nationalspieler und träumt nach elf Treffern in Bietigheim sowie der Berufung in das erweiterte Aufgebot von einer Teilnahme an der Europameisterschaft im Januar. Das Trio Mubenzem, Stegefelt und Zintel war schon in Bietigheim für 23 der 32 Hüttenberger Tore verantwortlich, sodass Eblen vor einem gleichsam wurf- wie spielstarken Rückraum warnt. Und vor der ungewohnten Aufgabe im eigenen Angriff gegen die so nicht oft in der 2. Bundesliga praktizierte 3:2:1-Deckung. Im letzten Heimspiel für über eineinhalb Monate hofft der 45-Jährige noch einmal auf eine große, stimmungsvolle Kulisse, die gelb-blaue Wand im Rücken und das gleiche „Höllentempo“ (Eblen) wie schon gegen Dresden. Sein Gegenüber Griesbach stellt sich auf einen heißen Tanz ein: „Definitiv kann die eigene Halle immer ein Faktor sein. Zumal sie jetzt an Weihnachten sicherlich besonders voll sein wird.“

 

Das Spiel wird live und kostenlos auf www.hsgkonstanz.de/livestream übertragen.

 

Rund um das Heimspiel

 

Tickets sind schon ab 12 Euro online unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich. Mit dem PDF auf dem Smartphone oder dem [email protected] können zudem lange Warteschlagen an der Abendkasse einfach umgangen werden.

 

Im Foyer werden am Fanartikelstand am Eingang zu Block A Kalender, Stickeralben, Autogrammkarten, Schals, Socken, Trikots und Gutscheine angeboten.

 

Neben den nur bei früher Anreise freien Parklätzen an der Halle dient der nur wenige Minuten entferne Großparkplatz am Bodenseeforum als Ausweichplatz.

 

Nach der Partie wird auf dem Spielfeld die Pressekonferenz mit beiden Trainern stattfinden.

 

Weitere Informationen unter:

www.hsgkonstanz.de

www.facebook.com/hsgkonstanz

www.instagram.com/hsgkonstanz

www.youtube.com/c/HSGKonstanzTV