Betreff: "Du musst jetzt hier alles geben und wenn du vom Feld kriechst": Paul Kaletsch verabschiedet sich mit 1452 Toren für die HSG Konstanz
Handball

Betreff: "Du musst jetzt hier alles geben und wenn du vom Feld kriechst": Paul Kaletsch verabschiedet sich mit 1452 Toren für die HSG Konstanz

Emotionales Videointerview

Sieben Jahre, zwei Aufstiege in die 2. Bundesliga, zwei Klassenerhalte und 1452 Tore: Paul Kaletsch und die HSG Konstanz können auf eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. Der Abschied verlief hingegen völlig anders als geplant. Statt einer vollen, brodelnden "Schänzle-Hölle" musste er virtuell gestaltet werden. Beim Blick auf emotionale Bilder, viele Highlights und noch nie gezeigte Hintergrund-Szenen lief es nicht nur Kaletsch eiskalt den Rücken hinunter. "Das ist schon bewegend und cool, wenn man das sieht", sagt der Drittliga-Torschützenkönig 2019. "Da kommen sofort wieder Bilder von erfolgreichen Jahren, die ich hier hatte, in den Kopf. Sport, Emotion und Spaß haben die Heimspiele gekennzeichnet." Der Sport gebe ihm viel, das habe ihm zuletzt in der Pause gefehlt. Aber aus dem Tal sei er "raus", verrät er im großen Interview und sei schon wieder auf dem Weg nach oben. Aber: "Man weiß ja nicht, wie wäre das letzte Spiel geworden. Dass ist vielleicht das, was noch ein bisschen zu dieser Verarbeitung fehlt. Der schöne letzte Abend fehlt."

 

Im Video-Interview spricht er zudem über die Anfänge seiner Zeit in Konstanz, seine Flexibilität, den größten Erfolg und den direkten Wiederaufstieg sowie wilde Aufstiegspartys. Der zweite Zweitliga-Aufstieg mit der Relegation war "viel, viel anstrengender", erklärt der Rückraumspieler. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit war es Kaletsch, der das Ruder herumriss und den Weg zum Ausgleich in letzter Sekunde ebnete und selbst erzielte. "Es stand so viel auf dem Spiel. Das habe ich mir wirklich einmal eine Minute vor Augen gehalten. Du musst jetzt hier alles geben und wenn du vom Feld kriechst. Das hat bis zur Halbzeit nicht so gewirkt, als ob es das alles bei uns gewesen ist. Das hat mich gewurmt." Dies seien auch die Momente, die er weiter im Handball erleben möchte. Kaletsch bleibt zwar in Konstanz wohnhaft und schätzt die Lebensqualität, wird jedoch eine neue Herausforderung in Zürich antreten.

 

Zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=gHQfhQLVXd8

 

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