„Auszeichnung, dabei zu sein“: A-Jugend der HSG Konstanz beim Superball
Handball

„Auszeichnung, dabei zu sein“: A-Jugend der HSG Konstanz beim Superball

gegen Handballakademie Bayern

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – Handballballakademie Bayern

(Samstag, 13 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Das zweite Spiel des Superballs am Samstag darf die A-Jugend der HSG Konstanz bestreiten. Ein Match, das durchaus richtungsweisenden Charakter für den Verlauf der Saison in der Jugend-Bundesliga haben wird. Denn während Konstanz dringend jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigt, kann der Gegner, die Handballakademie Bayern, völlig befreit aufspielen.

 

Dass dies dem vereinsunabhängigen Jugendförderungsprojekt mit Spielort in München als Neuling in der Eliteklasse immer besser gelingt, zeigt ein Blick auf die letzten Ergebnisse. Sämtliche Punkte wurden in den letzten vier Spielen gesammelt. Dabei gab es mit dem 32:22-Kantersieg in Zweibrücken und je einem Remis gegen Bottwar und Filder drei deutliche Ausrufezeichen. Hinzu kommt, dass man in dieser Zeit nur mit einem Tor gegen den Dritten Göppingen und mit zwei gegen den Sechsten Echaz-Erms unterlegen war. Die Bayern scheinen in der Liga angekommen und in bester Verfassung zu sein. Konstanz muss also auf der Hut sein.

 

„Sie spielen keinen schlechten Handball. Das hat das Hinspiel gezeigt“, warnt HSG-Trainer Thomas Zilm. Seiner Mannschaft war es im ersten Aufeinandertreffen erst in der Schlussphase gelungen, das Duell letztlich mit 30:26 für sich zu entscheiden. „Ein paar Fehler des Gegners“, erinnert sich Zilm, „haben uns damals auf die Siegerstraße geführt.“ Weil sich der Gegner im Aufwind befindet und seine Mannschaft derzeit weiter mit erschwerten Trainingsbedingungen zu kämpfen hat, fügt er an: „Man darf die Handballakademie nicht unterschätzen. Sie können auch Handball spielen.“ Zudem zeigt sich, dass auch die hinteren Mannschaften in den einzelnen Ergebnissen nicht weit von den Mittelfeldteams entfernt sind.

 

Ein Mittelfeldteam möchte der Drittliga-Nachwuchs vom Bodensee auch am Ende sein. Genau in der Mitte um genau zu sein. Im Kampf um Platz sechs kommt hinzu, dass das mit einem Remis geendete Spiel zwischen Göppingen und dem direkten Konstanzer Konkurrenten Echaz-Erms wegen eines zu viel für Erms notierten Treffers annulliert und neu angesetzt wurde. Damit ist die HSG Konstanz bis auf einen Punkt an den Württembergern dran und kann mit einem Sieg gegen die Gäste aus München den Druck weiter erhöhen. „Die zwei Punkte sind, wenn wir weiter um die direkte Qualifikation mitspielen wollen, ein Muss“, nimmt Zilm bei der Zielsetzung kein Blatt vor den Mund. Im nächsten Satz verdeutlich er gleich, dass dies nicht einfach wird, denn sollten Einstellung und der Fokus nicht stimmen, „kann das Spiel ganz schnell aus der Hand sein.“

 

Zumal er erneut eine schwierige Woche mit vielen Ausfällen und Grippe geplagten Akteuren hinter sich hat. „Wir schleppen uns gerade durch“, erklärt er mit Blick auf das einfach nicht kleiner werden wollende Krankenlager. „Das ist schon frustrierend.“ Da tut es gut, dass nun das absolute Saisonhighlight vor der Türe steht und die HSG von einer großen Kulisse unterstützt werden wird. „Für uns ist es eine Auszeichnung, beim Superball dabei zu sein“, hat der HSG-Coach beim Gedanken an den Samstag sein Lächeln wiedergefunden. „Wir werden wie immer einen Kader zusammenstellen und uns gut vorbereiten.“ Anlass zur Hoffnung gibt der Blick zurück auf die letzten sechs Partien. Dreimal war Konstanz dabei erfolgreich, gegen Topteam Bittenfeld gab es zudem einen Punkt und als Verlierer ging man nur gegen den Tabellenersten und -zweiten vom Feld. „Wir haben die Punkte geholt, die wir holen mussten“, sieht Zilm die Sache trotzdem nüchtern. „Wir sind im Soll, aber noch nicht da, wo wir sein wollen.“ Dazu fehlt im Moment noch ein Punkt ein Tabellenplatz.

 

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